Pinguins wollen „Problemfans“ in den Griff bekommen

13. November 2017

Was tun gegen die Spaltung der Fan-Szene bei den Fischtown Pinguins? Für das Heimspiel des Eishockey-Erstligisten gegen Nürnberg am Donnerstag sind mehrere Aktionen gegen „Problemfans“ geplant  – sowohl von Seiten des Clubs, als auch von den Fans selbst.

In jüngster Zeit sind zwei Fan-Gruppierungen durch rabaukenhaftes Auftreten aufgefallen. Das hat in der Fan-Szene zu einem Streit darüber geführt, wie mit solchen „Problemfans“  – es soll sich um etwa 30 Personen handeln – umgegangen werden soll. Mehrere Fan-Clubs lassen deswegen ihre Mitgliedschaft in Fan-Beirat ruhen.

Fanbeauftrage hoffen, eine Lösung zu finden

Derweil versuchen die Fanbeauftragten der Pinguins, die Wogen zu glätten. „Es gab eine Sitzung des Fan-Beirats mit vielen Anschuldigungen und Missverständnissen“, bestätigt Sebastian Gloddek, einer der Pinguins-Fanbeauftragten.  „Wir Fanbeauftragte haben bei der Sitzung einiges falsch gemacht, das versuchen wir nachzuarbeiten. Ich hoffe, wir finden Lösungen.“ Unter anderem ging es darum, ob gegen auffällig gewordene Fans Stadionverbote verhängt werden sollen

Stadionverbote für „Problemfans“

Pinguins-Teammanager Alfred Prey befürwortet Stadionverbote für „Problemfans“. Dafür müssten die aber namentlich bekannt sein. Das ist nach den jüngsten Vorfällen aber nicht der Fall. Deshalb versuchen sowohl der Club als auch die friedlichen Fans, die Lage auf anderem Wege zu beruhigen.

Videobotschaften an die Fans

Für das Heimspiel gegen Nürnberg  sind mehrere Aktionen geplant. Verantwortliche und Fanbeauftragte der Pinguins wollen sich mit Botschaften über den Videowürfel an die Fans wenden und zu friedlichem und freundschaftlichem Umgang miteinander aufrufen.

Prey lehnt Stimmungsboykott ab

Einige Pinguins-Fans haben zu einer Aktion im Fanblock aufgerufen. Nach dem Powerbreak im ersten Drittel sollen die friedlichen Fans  den Stehblock verlassen und dann soll ein Banner aufgespannt werden: „Bremerhaven steht für eine friedliche Fankultur.“  Prey ist von der Aktion aber nicht begeistert: „Unsere Mannschaft lebt von der Euphorie der Fans. Mit einem Stimmungsboykott bestrafen die Fans die Spieler – und die haben das nun wirklich nicht verdient.“

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