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Pinguins kämpfen sich gegen Wolfsburg zurück

14. April 2022

Die Fischtown Pinguins sind in den Playoffs angekommen. In Spiel drei der Viertelfinalserie gegen Wolfsburg feierten sie ab Donnerstag einen 3:1-Erfolg.

Die Pinguins mussten gewinnen, um nicht nach drei Spielen das Playoff-Aus in der Deutschen Eishockey-Liga verdauen zu müssen. Und genau so traten die Bremerhavener auch auf. Sie kämpften um jeden Zentimeter auf dem Eis und erzwangen so den 2:1-Serienstand und Spiel vier am Ostersamstag um 16.30 Uhr in der Eisarena Bremerhaven.

Dabei mussten die Pinguins erneut auf Top-Center Ziga Jeglic verzichten, der weiter mit einer Oberkörperverletzung passen muss. Zudem gab es erneut einen Torwartwechsel. Wie in Spiel eins stand Maximilian Franzreb in der Autostadt im Gehäuse.

Erstmal in der Serie gingen die Pinguins in Führung. Nach gerade einmal 3:13 Spielminuten erzielte Niklas Andersen per Direktabnahme in Überzahl das 1:0. Die Freude hielt jedoch gerade einmal rund acht Zeigerumdrehungen, dann markierte Darren Archibald den Ausgleich für Wolfsburg.

Doch die Pinguins setzten weiter nach und legten auch im zweiten Abschnitt einen Blitzstart hin. 65 Sekunden nach Wieder-Bully gelang Alex Friesen das 2:1 (22.). Und die Pinguins erspielten sich weitere Möglichkeiten, doch Stanislav Dietz, Miha Verlic, Phillip Bruggisser sowie erneut Friesen scheiterten knapp.

Doch die Führung hielt und die Pinguins haben ja auch noch ihren Topstürmer Jan Urbas. Im letzten Abschnitt konnte der Slowene der Grizzly-Verteidigung einmal entwischen und schon klingelte zum 3:1 (46.). Diesen Vorsprung ließen sich die Bremerhavener nicht mehr nehmen. Als Wolfsburg den Torwart drei Minuten vor Schluss vom Eis nahm und mit sechs Feldspielern den Druck erhöhte packte Franzreb noch ein paar starke Paraden aus und die Pinguins feierten nach Spielschluss mit den mehr als 300 mitgereisten Fans.

 

Grizzlys Wolfsburg:

Strahlmeier, Pickard – Krupp, Murray; Button, Wurm; Bittner, Melchiori – Archibald, Festerling, Fauser; Machacek, Gaudet, Mingoia; Rech, DeSousa, Enlund; Schinko, Pfohl, Nijenhuis

Fischtown Pinguins:

Franzreb, Maxwell – Krogsgaard, Eminger; Alber, Dietz; Bruggisser, Moore; Stowasser – Meuermann, Wejse, Andersen; McGinn, Friesen, Uher; Verlic, Vikingstad, Urbas; Trska, Kinder, Lutz

Schiedsrichter:

Marian Rohatsch, Andrew Wilk
Jonas Merten, Nikolaj Ponomarjow

Zuschauer:

3.920

Tore:

0:1 Niklas Andersen PP1 (Tye McGinn, Dominik Uher) 03:13; 1:1 Darren Archibald (Christopher DeSousa, Jordan Murray) 11:41; 1:2 Alex Friesen (Markus Vikingstad) 21:05; 1:3 Jan Urbas (Phillip Bruggisser) 45:43

Strafen:

Wolfsburg: 8
Bremerhaven: 8

Schüsse:

Wolfsburg: 35
Bremerhaven: 21

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