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Pinguins-Traum vom Halbfinale ist geplatzt

18. April 2022

Der Traum vom Halbfinale ist geplatzt: Die Fischtown Pinguins haben das fünfte und letzte Viertelfinalspiel gegen Wolfsburg denkbar knapp mit 0:2 verloren.

Geiert wurde die Mannschaft nach dem leidenschaftlichen Kampf von den fast 1000 mitgereisten Fans dennoch. Nach einem 0:2-Serienrückstand hatten sich die Bremerhavener in das Duell zurückgekämpft, doch der letzte Schritt wollte nicht gelingen.

Die Pinguins liefen in unveränderter Aufstellung zum 3:2-Verlängerungserfolg zum Serienausgleich am Ostersamstag in der Eisarena Bremerhaven auf. Auch im allerletzten Viertelfinalspiel mussten die Pinguins auf ihren Topcenter Ziga Jeglic verzichten.

Von Beginn an entwickelte sich ein heiß umkämpftes Duell, bei dem zunächst nur die Grizzlys Zählbares vorweisen konnten. Tyler Gaudet brachte die Wolfsburger in der 6. Spielminute mit 1:0 in Führung.

Im zweiten Drittel machten beiden Torhüter die Schotten dicht. Selbst in Überzahl wollte den auf den Ausgleich drängenden Pinguins der ersehnte Ausgleich nicht gelingen, auf der anderen Seite hielt Maximilian Franzreb seine Mannschaften mit starken Paraden gegen Gaudet und Festerling im Spiel.

Im Schlussabschnitt nahm der Druck der Pinguins noch zu. Sie holten die letzten Leistungsprozente aus ihrem Körper, kämpften um jeden Zentimeter und warfen alles nach vorne – doch die Zeit lief den Bremerhavenern davon. Mit einem Schuss ins leere Tor 112 Sekunden vor dem Ende von Spencer Machacek beerdigten die Wolfsburger dann alle Träume der Pinguins vom erstmaligen Einzug ins Halbfinale.

Gegner:

Strahlmeier, Pickard – Krupp, Murray; Button, Wurm; Bittner, Melchiori – Rech, DeSousa, Enlund; Schinko, Festerling, Nijenhuis; Archibald, Pfohl, Fauser; Mingoia, Gaudet, Machacek

Fischtown Pinguins:

Franzreb, Maxwell – Bruggisser, Moore; Eminger, Krogsgaard; Dietz, Alber, Stowasser – Vikingstad, Friesen, Uher; McGinn, Verlic, Urbas; Mauermann, Wejse, Andersen; Trska, Kinder, Lutz

Schiedsrichter:

Andrew Bruggeman, André Schrader
Jonas Merten, Nikolaj Ponomarjow

Zuschauer:

3.589

Tore:

1:0 Tyler Gaudet (Garrett Festerling, Luis Schinko) 5:12; 2:0 Spencer Machacek ENG (Dominik Bittner) 58:08

Strafen:

Wolfsburg: 6
Bremerhaven: 2

Schüsse:

Wolfsburg: 27
Bremerhaven: 28

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