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Unverhofft kommt oft

22. Juli 2019

„Neue Woche- neues Glück, der Montag bringt den Schwung zurück!“ – Nicht bei den Fischtown Pinguins, die sich nach Andrew Mc Phersons überraschender Kündigung einem Problem ausgesetzt sehen, das die Offiziellen am Wilhelm-Kaisen-Platz die nächsten Tage wohl mehr oder minder unangenehm beschäftigen wird.

Wie Andrew Mc Pherson mitteilte, hat er von einer angesehenen Firma ein Angebot erhalten, welches ihm für die kommende Zeit ungeahnte Möglichkeiten eröffnen würde und er eine solche Offerte mit Blick auf die Zukunft seiner Familie unter keinen Umständen würde ausschlagen können. Mc Pherson weiter:“ Ich weiß, dass ich mit dieser Entscheidung den wohl ungünstigsten Zeitpunkt einer Saison gewählt habe aber den Zeitpunkt mancher Entscheidungen kann man sich nicht selbst aussuchen. Es tut mir leid, wenn ich meinem Lieblingsverein dadurch Probleme bereite, umso mehr bin ich dankbar, dass ich auch in dieser Situation ein offenes und faires Ohr gefunden habe. Ich habe diesem Verein so viel zu verdanken und werde das nie vergessen. Die Pinguins haben mir immer geholfen und das haben sie auch jetzt getan.“ In Richtung Fans gewandt meint der Publikumsliebling: „Seid mir nicht böse, aber auch bei mir gilt „family first! Es gibt Chancen im Leben, die muss man einfach wahrnehmen.“

Von offizieller Seite fand die Kündigung mehr oder minder nur nüchterne Kommentierung. Sowohl Geschäftsführer Hauke Hasselbring wie auch Teammanager Alfred Prey meinten: „So kurz vor Saisonbeginn eine solche Entscheidung verkraften zu müssen ist alles andere als angenehm, aber es gibt Situationen, die man nicht beeinflussen kann. Was würde es uns nützen, wenn wir auf die Erfüllung des Vertrages pochen würden? Wir hatten mit Andrew immer ein hervorragendes Verhältnis und wollen ihm jetzt nicht im Wege stehen, wenngleich die Entscheidung verständlicherweise bei uns zu keinen Jubelstürmen geführt hat.“ Beide Parteien haben bereits am heutigen Nachmittag einen Aufhebungsvertrag mit sofortiger Wirkung unterschrieben.

Man darf gespannt sein, wie die Pinguins mit diesem Problem so kurz vor Saisonbeginn fertig werden, wenngleich das Netzwerk der Seestädter Hoffnung auf ein Happy End machen sollte.

 

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