Die Fischtown Pinguins verlieren vor ausverkaufter Eisarena auch den vierten Vergleich gegen die Adler Mannheim mit 1:2 nach Overtime. Heute wirkte erstmals Neuzugang C.J. Smith mit an der Seite von Miha Verlic und Ziga Jeglic. Außerdem gab Colt Conrad sein Comeback nach Verletzungspause. Die Pinguins lieferten ein starkes Spiel ab und zogen dann in der Verlängerung den Kürzeren.
Zu Beginn des Spiels waren beide Teams auf Sicherheit im Spiel bedacht und es dauerte bis zur 4. Minute, ehe es die erste Torchance gab. Michaelis bekam die Scheibe im Slot auf den Schläger und feuerte direkt ab. Kristers Gudlevskis parierte, der Rebound ging zu Schütz, der es dann nochmal aus halbrechter Position mit einem Handgelenkschuss versuchte. Auf der Gegenseite konnte Maximilian Franzreb den Schuss von Ludwig Byström nach Bullygewinn erst spät parieren. In der 6. Minute gab es Powerplay für die Pinguins. Doch dieses brachte keinen Treffer ein, aber nach Ablauf der Strafe gab es die nächste Gelegenheit für Fischtown. Auch hier lief die Scheibe zwar gut, doch Franzreb ließ sich nicht überwinden. In der 10. Minute passte Vladimir Eminger quer auf Nino Kinder vorm Tor, doch auch hier war der Torwart zur Stelle. Die beste Chance des Drittels hatte dann Colt Conrad, als er nach Gewinn des Offensivbullys die Scheibe bekam und direkt aus dem Slot abzog (15.). Die Adler ihrerseits bekamen dann in der 17. Minute ein Powerplay zugesprochen, dass aber gut verteidigt wurde. In der Schlussminute vergab Reichel im Zwei-auf-Eins Konter eine gute Gelegenheit, die Kristers Gudlevskis zunichte machte.
Im Mitteldrittel begannen die Pinguins gleich von Beginn an hellwach. Colt Conrad eroberte die Scheibe hinterm Mannheimer Tor und drehte sich dann vorm mit der Scheibe, konnte diese aber nicht über die Linie bringen (21.). Eine Minute später legte Alex Friesen die Scheibe nach hinten auf den einlaufenden Vladimir Eminger, der dann aus dem Slot vorbeizielte (22.). In der 23. Minute gab es das dritte Powerplay für Fischtown, dass dann nach Querpass von Christian Wejse auf Ziga Jeglic zur Führung genutzt werden konnte (24.). Danach musste Kristers Gudlevskis die bis dahin beste Chance der Gäste parieren: Greco zog aus dem Slot ab und brachte die Scheibe an den Schoner (26.). Rayan Bettahar versuchte es mit einem Handgelenkschuss aus dem Slot nach Querpass von Max Görtz (28.), der leichte Beute für Franzreb war. Die Pinguins zogen eine weitere Strafe durch Christian Wejse. Die Unterzahl wurde jedoch gut von der Uhr gespielt und wenn es brenzlich wurde war Kristsers Gudlevsksi da. Chance von Alex Friesen (33.) und C.J. Smith (34.) brachten nicht den zweiten Treffer. In der 38. Minute fiel dann der Ausgleich durch O`Donnell, der mit einem Handgelenkschuss über die Schulter des Torwartes traf. In der 39. Minute spielte C.J. Smith die Scheibe auf Miha Verlic, der die Scheibe per Abfälscher gefährlich zum Tor brachte.
Im Schlussdrittel ließen beide Teams die Scheibe schnell laufen ohne das es jedoch zu Torchancen kam. In der 47. Minute galt es für die Pinguins eine Strafzeit zu überstehen, nachdem Ziga Jegliche in die Kühlbox musste. In der 50. Minute tankte sich dann Phillip Bruggisser durch, wurde jedoch noch am Schuss behindert und so war die Chance vertan. Christian Wejse (54.) probierte es mit einem Schuss aus halbrechter Position, der leichte Beute für Franzreb war. Im Gegenzug hatte Greco die Chance aus dem Slot, doch auch hier Endstation Torwart. In der Schlussminute warf Phillip Bruggisser die Scheibe aufs Tor, wo Colt Conrad noch abfälschte aber die Scheibe pariert wurde. So ging es in die Overtime, wo die Gäste schließlich in der 63. Minute den Siegtreffer erzielten: Solow tankte sich zum Tor vor und brachte die Scheibe knapp an Kristers Gudlevskis am rechten Pfosten vorbei.
Aufstellung Fischtown Pinguins:
Tor: Gudlevskis, Hungerecker
Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch
Angriff: Smith – Jeglic – Verlic, Görtz- Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Herrmann, Jensen – Wejse – Mauermann
