1:3 Heimniederlage gegen Straubing

4. März 2026

Mit einer 1:3 Niederlage in der Eisarena endet die Partie gegen die Straubing Tigers. Damit haben die Pinguins vier Heimspiele in Folge verloren und durch den Sieg der Eisbären Berlin nur noch einen Punkt Vorsprung vorm Meister. Trotz sieben Minuten Powerplay im Mitteldrittel können die Pinguins die Überzahlsituationen gegen stark verteidigende Tigers nicht nutzen. Im Tor der Tigers zeigte Haukeland eine starke Leistung und verzeichnete am Ende 30 Saves. Knackpunkt war auch das schlechte Zweikampfverhalten in den entscheidenden Situationen. Heute fehlten erneut Jan Urbas und Nico Krämmer verletzt. Justin Büsing spielt unterdessen in Crimmitschaui und sammelt Spielpraxis.

In den ersten Minuten gab es erstmal keine Torgelegenheiten. Breite Teams spielten schnell mit der Scheibe ohne dabei aber entscheidend etwas Zählbares aufs Tor zu bringen. Der erste Torschuss gelang den Pinguins: Ludwig Byström legte quer auf Vladimir Eminger, der aus dem Slot die Scheibe an Haukeland nicht vorbei bekam. Das erste Tor fiel dann mit dem ersten Schuss der Gäste: Im Zwei-auf-Eins Konter legte Halloran quer auf Madden, der dann die Scheibe am Schoner vorbeischob (5.). In der Folge dominierten die Tigers das Spiel und kamen zu vielen Gelegenheiten. Verteidiger Beaudin zog mit der Scheibe in den Slot und zog per Rückhand ab. Den Schuss konnte Kristers Gudlevskis dann parieren (8.). Max Görtz schoss dann die Scheibe aus dem Slot nach schönem Zuspiel von Andy Miele (10.). Stürmer Loibl bekommt die Scheibe auf halbrechts zugespielt und brachte den Puck direkt aufs Tor, den Kristers Gudlevskis aber halten konnte. Mit dem zweiten Torschuss der Pinguins fiel dann der Ausgleich. C.J. Smith spielte Miha Verlic in den Lauf, der dann  aus dem Slot einnetzte (17.). Der Treffer brachte dann mehr Sicherheit ins Bremerhavener Spiel. In den Schlussminuten hatten dann Ross Mauermann (19.) aus dem Slot und Colt Conrad (20.) per Rückhand aus dem Slot.

Das Mitteldrittel begann ähnlich wie das erste Drittel mit verhaltenem Spiel auf beiden Seiten. In der 26. Minute musste Leslie auf Seiten der Gäste für fünf Minuten auf die Strafbank. Doch trotz vieler Schüsse aufs Tor fiel kein Treffer. In der 32. Minute konnte Haukeland die Scheibe trotz wenig Sicht halten beim Schuss von Andy Miele aus dem Slot. In der gleichen Spielminute gab es das nächste Powerplay für Fischtown für zwei Minuten. Hier hatte Andy Miele per Alleingang durch die Mitte die dickste Gelegenheit, aber Haukeland parierte zweimal mit dem Stock (33.). Im Gegenzug musste dann Kristers Gudlevskis gegen McKenzie halten, der aus halblinks abfeuerte. Mit einem Bauerntrick versuchte es Leslie, aber Kristers Gudlevskis war hellwach und hielt die Scheibe. Die erneute Führung fiel dann für die Gäste: Green bekam die Scheibe frei im Slot auf die Kelle nach einem Block von Phillip Bruggisser und der Straubinger netzte eiskalt ein (37.).

Im Schlussdrittel machten die Pinguins von Beginn an Druck und wollten den Ausgleich. Max Görtz (41.) scheiterte nach Bully aus dem Slot an Haukeland. Mecklenburg setzte sich dann in einer Einzelaktion durch und wurde beim Abschluss von Rayan Bettahar im Slot gefoult. Anschließend gab es dann Powerplay für die Gäste. Doch im Zwei-auf-Eins Konter legte Alex Friesen quer auf Christian Wejse, der jedoch die Scheibe am Torwart nicht vorbeibringen konnte (42.). Nach 35 Sekunden Überzahl zogen die Straubinger ihrerseits auch eine Strafe. Im Vier gegen Vier schoss Ludwig Byström aus dem hohen Slot vorbei (43.). Gute Gelegenheit dann für Matthew Abt, als er in den Slot zog, doch Haukeland parierte und Nino Kinder vorm Tor zweimal den Rebound nicht im Tor unterbringen konnte (46.). Mit einem zu schwachen Tip-In konnte Christian Wejse nicht genug Druck auf die Scheibe bringen nach Zuspiel von Nicholas Jensen (47.). Bei den Tigers feuerte Brandt von der blauen Linie per Schlagschuss und prüfte Kristers Gudlevskis (49.). Mit einem Handgelenkschuss aus halblinks sorgte C.J. Smith für Torgefahr (51.). Ein weiteres Powerplay für Bremerhaven verstrich dann erneut (52.). 4:02 vor Spielende zog Alex Sulzer den Torwart und riskierte früh alles. Doch Madden nutzte in der 57. Minute die Gelegenheit und schob ins leere Tor ein. Danach kehrte Kristers Gudlevskis zurück ins Tor und das Spiel lief von der Uhr.

Aufstellung Fischtown Pinguins:

Tor: Gudlevskis, Hungerecker

Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch

Angriff: Smith – Jeglic – Verlic, Görtz- Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Herrmann,  Jensen – Wejse – Mauermann

Autor: Fischtown Pinguins