Die Pinguins starten mit einer Niederlage aus der Pause und verlieren mit 1:4 in Frankfurt. Durch den Sieg der Löwen und der gleichzeitigen Niederlage der Eislöwen Dresden, steht der Aufsteiger als sportlicher Absteiger fest und Frankfurt ist damit gerettet. Bremerhaven bleibt unterdessen auf Platz 6, da Verfolger Berlin sein Heimspiel gegen Straubing verloren hat. Im heutigen Spiel verlor man häufig die Scheibe im Aufbau und nutzte vorne seine Chancen nicht. Heute kehrte Kristers Gudlevskis ins Line-Up zurück und auch Max Görtz und die dänischen Nationalspieler waren von Beginn an dabei.
Beide Teams starteten verhalten in die Partie nach der langen Olympiapause. In der 5. Minute rutschte Rayan Bettahar beim Spielaufbau aus und ermöglicht somit den Gastgebern die Chance zur Führung. Pfaffengut konnte aber nicht genug Druck auf die Scheibe bringen und so konnte Kristers Gudlevskis festhalten. Eine Minute später ergab sich für Alex Friesen die Gelegenheit aus dem Slot, doch Brenner parierte. Im Gegenzug bediente dann Uba Kapitän Matushkin am langen Pfosten, der jedoch scheiterte mit seinem Abschluss. Der Kapitän der Löwen bekam die Scheibe dann aus dem Slot nicht ins Tor (11.). Etwas überrascht war dann Ludwig Byström auf der Gegenseite, als er die Scheibe im Slot bekam aber überhastet an Brenner scheiterte (11.). Es ging schnell weiter und so hatte Frankfurt die nächste Chance: Brace fand aber im Zweikampf gegen Phillip Bruggisser seinen Meister in Gudlevskis (11.). Justin Büsing passte dann quer auf Nicholas Jensen vorm Tor, doch der Verteidiger bekam nicht genug Druck auf den Puck (14.). Die Führung fiel dann in der 16. Minute durch Glover, der die Scheibe im Bremerhavener Drittel eroberte und eiskalt per Handgelenkschuss vollendete. Stürmer Schweiger verpasste dann knapp am langen Pfosten nach Zuspiel von Rowney die Scheibe (19.). In der Schlussminute des ersten Drittels fälschte Nico Krämmer einen Schuss von Maxim Rausch gefährlich ab, den Brenner aber entschärfte.
Im Mitteldrittel hatten die Frankfurter erstmal mehr vom Spiel und kamen zu guten Torchancen: Uba zieht mit der Scheibe von links vors Tor (23.), Verteidiger Joyoux (24.) scheiterte am Schoner und Brace vergab freistehend aus dem Slot (25.). Die erste Gelegenheit der Pinguins hatte Ross Mauermann nach Zuspiel von Ziga Jeglic (25.) aus kurzer Distanz per Rückhand. Fabian Herrmann versuchte es mit dem Bauerntrick, konnte aber per Rückhand die Scheibe im Tor nicht unterbringen (26.). Den Ausgleich erzielte dann Phillip Bruggisser mit einem platzierten Handgelenkschuss oben rechts ins Eck (28.). In der Folge machten die Pinguins mehr Druck und so kam man zu starken Schussmöglichkeiten. Akito Hirose verzog aber knapp aus dem Slot (32.) und wenige Sekunden später scheiterte Phillip Bruggisser im Eins-gegen-Eins an Brenner. Die erneute Führung gelang dann Fröberg, der nicht gestört wurde und vors Tor zog und unter den linken Schoner die Scheibe durchlegte (34.). Zum Ende des Drittels gab es zwei Powerplays der Pinguins, die jedoch keinen Treffer für Fischtown einbrachte. Stattdessen erzielte Pfaffengut im Alleingang 0,2 Sekunden vor Drittelende das dritte Tor für die Löwen.
Nico Krämmer hatte in der 41. Minute gleich den zweiten Treffer auf der Kelle, aber sein Schuss aus dem Slot ging am Tor vorbei. Rückkehrer Max Görtz verzog dann ebenfalls aus dem Slot (44.). Mitten im Offensivdrang der Pinguins erzielte dann Matushkin das 4:1 für die Gastgeber, der einen Konter nach Querpass von Wilkie abschloss (44.). Danach war erstmal etwas Leerlauf im Spiel in Sachen Torchancen. In der 50. Minute hatten dann die Löwen das Momentum und so konnte Wilkie aus halbrechts abschließen. Mit einem Tip-In Versuch konnte Burns dann das fünfte Tor nicht erzielen (51.), da Kristers Gudlevskis rechtzeitig die Schoner unten hatte. In der Folge versuchten es die Pinguins in der Offensive, allerdings war Brenner immer zur Stelle. Vladimir Eminger traf von der blauen Linie den rechten Pfosten (52.). Wenige Sekunden später zog Ziga Jeglic eine Strafe, die aber ohne Folgen blieb. Phillip Bruggisser von der blauen Linie (54.) Nico Krämmer setzte dann Andy Miele in Szene, der aber per Rückhand verzog (56.). Zwei Minuten vor Ende gab es dann noch einen kleinen Fight zwischen Rayan Bettahar und Wedman.
Aufstellung Fischtown Pinguins:
Tor: Gudlevskis, Hungerecker
Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch
Angriff: Görtz – Jeglic – Verlic, Krämmer – Miele – Mauermann, Kinder – Friesen – Herrmann, Jensen – Wejse – Büsing
