1:5 Niederlage in Mannheim – Dienstag könnte die Entscheidung in der Serie fallen

29. März 2026

Mit einer klaren 1:5 Niederlage steht es nun 3:0 für Mannheim in der Viertelfinalserie. In den ersten zehn Minute sind die Pinguins nicht im Spiel und leisten sich individuelle Fehler, die die Hausherren eiskalt bestrafen. So steht es bereits früh 0:4 im Spiel, ohne dass die Bremerhavener offensiv ins Spiel finden können. Somit haben die Adler bereits am Dienstag in Bremerhaven die Chance, die Serie mit einem weiteren Sieg zu beenden und für sich zu entscheiden.. Nach fast zwei Monaten Verletzungspause kehrte heute Jan Urbas zurück ins Team und bildete zusammen mit Ziga Jeglic und Miha Verlic die erste Sturmformation. Außerdem kam Matthew Abt wieder zum Einsatz, dafür mussten dann Nicholas Jensen und Justin Büsing aussetzen.

Die Adler machten von Beginn an Druck und setzten die Pinguins früh unter Druck. Bereits in der 2. Minute erzielte Schütz die Führung nach einem Fehlpass der Pinguins in der neutralen Zone. Der Mannheimer Stürmer ließ dann im Alleingang Kristers Gudlevskis keine Chance. Verteidiger Renouf zog dann von der blauen Linie ab und verfehlte nur knapp das Tor (4.). Auf der Gegenseite traf Colt Conrad aus dem hohen Slot die Torwartmaske von Franzreb im Tor der Gastgeber. In der 5. Minute staubte der aufgerückte Verteidiger Worge Kreu zum 2:0 ab, nachdem Reichel aus halblinker Position abzog. Ein erneuter Fehlpass konnte Bennett erobern und traf glücklicherweise nur das Außennetz im Eins auf Null (6.). Mattinnen zog dann aus der Ecke vors Tor, allerdings parierte Kristers Gudlevskis den Schuss aus dem Slot (8.). In der Folge gab es das erste Powerplay für die Adler, das nach nur 10 Sekunden durch Plachta bestraft wurde. Sein Onetimer ging aus spitzem Winkel am kurzen Pfosten ins Netz (9.). Und es wurde noch bitterer: Ein harmloser Schuss von Mattinnen von der blauen Linie wurde von Vladimir Eminger unhaltbar ins eigene Tor gelenkt (10.). Damit waren vier von sechs Schüssen der Mannheimer im Tor der Pinguins. Danach war der Arbeitstag von Kristers Gudlevskis beendet und Leon Hungerecker kam in den Kasten. Am Torwart lag der hohe Rückstand nicht sondern vielmehr an der Defensivleistung und dem schwachen Spielaufbau. In der Folge schalteten die Adler etwas runter, was allerdings immer noch dazu führte, dass die Bremerhavener überhaupt nicht ins Spiel kamen. Solow prüfte dann Leon Hungerecker aus dem Slot mit einem satten Handgelenkschuss, den der Schlussmann parieren konnte.

Im Mitteldrittel verwaltete Mannheim das Spielgeschehen und ließ die Pinguins auch nicht ins Spiel kommen. Matthew Abt aus dem hohen Slot hatte die erste Gelegenheit des Drittels (22.). Auf der Gegenseite feuerte O`Donnell aus dem Slot ab, aber Leon Hungerecker war da (23.). Kapitän Jan Urbas donnerte dann per Schalgschuss aus halblinker Position auf Gehäuse der Adler, doch Franzreb hielt (24.). In der Folge kamen die Hausherren immer wieder gefährlich vors Tor der Pinguins. Michaelis (26.) und Reichel (27.) konnten ihre Chancen nicht nutzen. Mit einem Schlagschuss auf den Schläger von Jan Urbas (33.) gab es nochmal Gefahr vorm Tor, doch die Scheibe ging am Tor vorbei. Auf der Gegenseite fälschte Reichel einen Schuss von Kälble von der blauen Linie leicht ab und der Puck rutschte Leon Hungerecker zum 0:5 durch (33.). Einen Konter entschärfte dann Franzreb (35.), den Phillip Bruggisser mit seinem Schuss aus dem Slot nicht nutzen konnte. Doppelchance dann für Ross Mauermann (38.): erst rettete Franzreb mit der Schonerspitze und dann rettete der Außenpfosten.

Nach 24 Sekunden machte der Anschlusstreffer von Akito Hirose aus dem Slot Hoffnung. Bereits in der 42. Minute hätte der zweite Treffer fallen können, denn es gab Powerplay für die Pinguins. Doch für Bennett (43.) ergab sich die Chance im Konter, doch Leon Hungerecker rettete. Die Überzahl brachte dann nichts ein und die Adler verwalteten im Anschluss das Spiel. Eine gute Doppelchance für Ross Mauermann mit einem Schuss aus dem hohen Slot und den anschließenden Rebound brachten keinen Erfolg (45.). Mit einem Bauerntrick versuchte es Nino Kinder, aber Franzreb war hellwach und witterte die Chance (48.). Ab der Hälfte des Drittels gab es dann noch zwei Chancen für Mannheim durch O`Donnell (51.) und Ehl (52.). Danach überstanden die Pinguins noch eine Unterzahl (54.). Am Ende passierte nichts mehr und die Zeit lief von der Uhr.

Aufstellung Fischtown Pinguins:

Tor: Gudlevskis, Hungerecker

Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch

Angriff: Urbas – Jeglic – Verlic, Krämmer – Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Smith,  Herrmann – Wejse – Mauermann

Autor: Fischtown Pinguins