Vor 4544 Zuschauern gewinnen die Pinguins gegen die Panther mit 2:1 nach Verlängerung. Lange Zeit bekamen die Zuschauer ein fades Eishockeyspiel geboten. Viele Fouls und Strafzeiten verhinderten ein flüssiges Eishockeyspiel. Viele Fehler im Spielaufbau auf beiden Seiten und die mangelnde Chancenverwertung brachten nur wenig Tore mit dem besseren Ende zum Glück für Bremerhaven.
Den ersten Schuss aufs Tor feuerte Matthew Abt von der blauen Linie (2.) ab, den Jones im Tor der Panther festhielt. Großchance dann für die Pinguins im Zwei-auf-Eins Konter: allerdings verzog Miha Verlic knapp (4.). Danach musste Andy Miele auf die Strafbank, die von Augsburg nicht genutzt werden konnte. Die Gäste brachten dann erstmals die Scheibe in der 8. Minute ernsthaft aufs Tor von Julius Hudacek in Form eines Schusses von der blauen Linie von Bowey (8.). Eine Minute später zog Bast auf der linken Seite auf und davon und brachte die Scheibe aus spitzem Winkel aufs Tor. Den Rebound konnte Verteidiger Wirth allerdings nicht mit Druck aufs Tor bringen, so dass die Scheibe von Julius Hudacek pariert werden konnte. In der 11. Minute gab es dann das erste Powerplay für Fischtown. Hier konnte nur zweitweise in die Formation gefunden werden und so verstrich die Überzahl. Jan Urbas schoss dann aus der Drehung im Slot (18.) direkt auf die Kufe eines Augsburger Verteidigers und die Chance war vertan. 1:12 vor Drittelende musste dann Colt Conrad auf die Strafbank, die dann aber bis Drittelende verstrich und die Gäste in der Schlusssekunde ebenfalls eine Strafe zogen nach einem Foul an Matthew Abt.
Im Vier gegen Vier hatte Grenier die Riesenchance, als er zum Tor zog aber Julius Hudacek glänzend parierte (21.). In der Folge gab es zwei Powerplays für Fischtown, da Augsburg Strafzeiten bekam und schließlich Cramarosa (27.) gar eine 10-minütige Strafe erhielt. Doch die Powerplays brachten keinen Torerfolg, da Augsburg gut vorm Tor verteidigte. Als Ziga Jeglic in der 30. Minute auf die Strafbank musste, konnten die Panther in Führung gehen. Busdeker (32.) spielte die Scheibe von hinter der Grundlinie in den Torraum, wo Vladimir Eminger unhaltbar mit dem Schläger ins eigenen Tor abfälschte. In der 37. Minute setzten sich die Pinguins dann mal im Augsburger Drittel fest und Ziga Jeglic und Nico Krämmer hatten Chancen, die Jones jedoch zu Nichte machte.
Im Schlussabschnitt brachten die Pinguins viele Scheiben zum Tor. Doch weiterhin fehlte das Schussglück oder Jones hatte die Scheibe sicher. Akito Hirose und Phillip Bruggisser (43.) feuerten von der blauen Linie ab und Miha Verlic schoss frei aus dem Slot am Gehäuse vorbei. Julius Hudacek bewahrte sein Team dann mit einer Glanzparade vor dem Zwei-Tore-Rückstand. Im Konter legte Damiani quer auf Cramarosa, der die Scheibe jedoch am Torwart nicht vorbei bekam. Wenig später startete dann Nino Kinder an der blauen Linie ins Augsburger Drittel, zog um einen Verteidiger herum und setzte die Scheibe an die Torwartmaske per verdecktem Schuss (47.). Danach gab es erneut Strafen auf beiden Seiten, die jedoch ohne Folgen blieben. Fünf Minuten vor Ende setzte Colt Conrad die Scheibe über die Latte. Trainer Alex Sulzer riskierte 3:21 vor Ende alles und nahm den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Zudem zogen die Gäste dann noch eine doppelte Strafzeit, so dass Fischtown mit Sechs gegen Vier spielte. 49 Sekunden vor Spielende erlöste dann Miha Verlic mit seinem Treffer die Fans und es ging in die Overtime. Hier hatten die Pinguins aufgrund der verbliebenen Überzahl mehr vom Spiel und auch in der Folge viele Schüsse aufs Tor. Doch erst 54 Sekunden vor Ende traf Ziga Jeglic zum vielumjubelten Siegtreffer.
Aufstellung Fischtown Pinguins:
Tor: Hudacek, Hungerecker
Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose
Angriff: Urbas – Jeglic – Verlic, Herrmann – Wejse – Kinder, , Mauermann – Friesen – Conrad, Krämmer – Miele – Roßmy
