2:3 nach Overtime – Pinguins bleiben auf Platz sechs

27. Januar 2026

Mit einer 2:3 Niederlage nach Overtime verabschieden sich die Pinguins in die Olympiapause. Heute startete erneut Julius Hudacek im Tor und zeigte erneut eine souveräne Leistung. Beide Teams agierten defensiv sehr kompakt und offensiv hatte Bremerhaven etwas mehr vom Spiel. Doch am Ende hatten die Grizzlys das bessere Ende für sich. Auch heute standen Alex Sulzer nur 16 Feldspieler zur Verfügung. Trotz der kurzen Bank merkte man dem Team die dünne Personaldecke an.

Die Fans bekamen im ersten Drittel ein munteres Eishockeyspiel zu  sehen ohne großartige Unterbrechungen. Gefährlich wurde es bereits nach 12 Sekunden vorm Bremerhavener Tor: Lambert bekam die Scheibe aus der Ecke zugespielt direkt vor Julius Hudacek stehend, doch er bekam die Scheibe nicht an ihm vorbei. Topscorer White versuchte es dann mit einem Schuss aus dem hohen Slot, doch den hielt Hudacek sicher. Dann gab es erstmal Powerplay für die Gäste, nachdem Andy Miele die Scheibe übers Glas jagte. Doch die Defensive stand und ließ die Grizzlys nur kurz in die Aufstellung kommen (4.). Im Laufduell setzte sich Rayan Bettahar gegen den anlaufenden Lynch durch und schließlich war Endstadion beim Torwart (9.). Auf der Gegenseite bekamen Ross Mauermann und Nico Krämmer nach Pass Andy Miele die Scheibe nicht an Strahlmeier vorbei. Gute Gelegenheit dann für Bennet Roßmy aus dem Slot nach Zuspiel von Ziga Jeglic (11.). Feser eroberte an der eigenen blauen Linie die Scheibe und lief ins Bremerhavener Drittel, aber sein Schuss aus dem hohen Slot war keine Gefahr (12.). Nino Kinder bekam den Puck vorm Tor nicht an Strahlmeier vorbeigelegt (13.), so dass die Chance vertan war. Stark parierte dann Julius Hudacek gegen White im Eins-gegen-Eins (15.). Nach schöner Ablage von Andy Miele verzog Ross Mauermann aus halbrechter Position (17.). Die Doppelchance (18.) der Gäste machte Julius Hudacek dann zu Nichte und parierte gegen Lambert und Feser. In der Schlussminute verzog erst Nino Kinder und auf der Gegenseite vergab Gaudet zum Abschluss des Drittels.

In der 23. Minute passte Ziga Jeglic von der blauen Linie auf Miha Verlic im Slot, der aber mit seinem Schuss an Strahlmeier scheiterte. Mit einer schönen Aktion zog Alex Friesen in den Slot und legte ab auf Fabian Herrmann, der jedoch die Scheibe am Torwart nicht vorbei bekam (25.). Am Tor ging dann der Onetimer von Bennet Roßmy vorbei nach Zuspiel von Phillip Bruggisser (26.). Die dickste Chance für Fischtown hatte dann Bennet Roßmy im Eins-gegen-Eins, doch Strahlmeier blieb gelassen und hielt (27.). Nino Kinder eroberte dann hinterm Wolfsburger Tor die Scheibe und wurde dann aber am Abschluss vorm Tor gefoult, son dass es das erste Powerplay (28.) für die Pinguins gab. Doch hier stand es dann nach 8 Sekunden 1:0 für die Gäste, denn Akito Hirose verlor die Scheibe im eigenen Drittel und Kapitän Machacek versenkte die Scheibe eiskalt. In der Überzahl konnte kein Schuss aufs Tor von den Grizzlys abgegeben werden und hatten auch noch Glück nach Scheibenverlust von Bennet Roßmy, das White nur den Außenpfosten traf (29.). Die nächste Powerplay-Situation (32.) nutzte dann Bennet Roßmy zum Ausgleich mit einem verdeckten Handgelenkschuss (33.). Danach feuerte Phillip Bruggisser von der blauen Linie ab (34.), den Strahlmeier festhielt. In der Folge kamen die Grizzlys zu guten Gelegenheiten, doch Julius Hudacek war mit starken Paraden gegen Feser (35.), Lambert (38.) und Schinko (39.) zur Stelle. In der Schlussminute des Mittelabschnitts eroberte Ziga Jeglic die Scheibe von Hayhurst, doch der Schuss aus dem Slot war sichere Beute des Torwarts.

Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts versuchte es Schinko aus spitzem Winkel, doch Julius HUdacek machte die kurze Ecke dicht (41.). Nico Krämmer (44.) schoss dann nach Zuspiel von Rayan Bettahar direkt auf den Torwart aus halblinker Position. Die Grizzlys gingen dann erneut in Führung: Möser schoss von der blauen Linie neben das Tor und White verwertete den Abpraller von der Bande per Rückhand (44.). Doch nur 23. Sekunden später erzielte Miha Verlic nach Zuspiel von Ziga Jeglic den erneuten Ausgleich. In der 47. Minute gab es ein weiteres Powerplay für die Pinguins und hier jubelte auch nach 94 Sekunden die Eisarena, doch der Treffer von Miha Verlic aus dem Slot wurde nach Videobeweis wegen Torwartbehinderung aberkannt (49.). In der Folge hatte Fischtown bessere Chancen zur Führung: Matthew Abt (53.) von halblinks sowie Bennt Roßmy (55. und 58.) dreimal aus guten Position vergaben. In der Schlussminute feuerte erst Machacek aus halbrechts ab und im Gegenzug vergab Phillip Bruggisser aus dem Slot. Beide Male waren die Torhüter zur Stelle. Es ging in die Overtime und hier gelang Lambert nach Wechselfehler der Pinguins die Entscheidung 63.).

Aufstellung Fischtown Pinguins:

Tor: Hudacek, Hungerecker

Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose

Angriff: Roßmy – Jeglic – Verlic, Krämmer – Miele – Mauermann, Kinder – Friesen – Herrmann,  Rausch

Autor: Fischtown Pinguins