Vor ausverkaufter Eisarena verlieren die Pinguins 2:3 gegen Ingolstadt und fahren damit die 5. Heimniederlage in Folge ein. Durch die Niederlage verliert Bremerhaven zudem Platz sechs an Berlin, die sich in Nürnberg mit 5:4 durchsetzten. Heute bot Alex Sulzer das gleiche Line-Up wie gegen Straubing auf. Nico Krämmer und Jan Urbas sind weiterhin verletzt. Justin Büsing war für Crimmitschau im Einsatz. Im ersten Drittel boten die Pinguins eine starke Leistung, die sie aber nicht mit Toren belohnen konnten. Gerade zu Beginn des Mitteldrittels und im Schlussabschnitt sind die Gäste bedeutend besser im Spiel und haben am Ende das Glück auf ihrer Seite.
Die erste Torchance ließ nicht lange auf sich warten: Agostina (1.) feuerte von der blauen Line ab, aber Kristers Gudlevskis war gleich zur Stelle. Eine Minute später behauptete Colt Conrad die Scheibe, mit der er vors Ingolstädter Gehäuse zog und per Rückhand schoss. Den Rebound setzte dann Max Görtz neben das Tor. Die gleichen Protagonisten waren dann erneut auf Seiten der Pinguins beteiligt. Diesmal kreuzte Colt Conrad im Slot und legte quer auf Max Görtz, der diesmal an Brochu scheiterte (5.). Die Ingolstädter kamen dann mit Schmölz gefährlich vors Tor, da dieser nicht entscheidend gestört wurde aber die Scheibe nicht über die Linie bekam (6.). Etwas eigensinnig vergab dann Max Görtz einen Konter, indem er selber aus halbrechts abschloss und nicht quer auf seinen Nebenmann spielte (7.). Mit einem verdeckten Handgelenkschuss versuchte dann Agostino sein Glück (8.). Ein weiteren Konter auf Seiten der Pinguins konnte Fabian Herrmann nicht vollenden. Er kreuzte den Slot und konnte per Rückhand nicht genug Druck auf die Scheibe bringen (11.). Mit Distanzschüssen von der blauen Linie hatte dann Matthew Abt (15.) kein Glück und auf der Gegenseite Ruopp (17.).
Zu Beginn des Mitteldrittels waren die Gäste besser im Spiel und schnürten Fischtown teilweise im eigenen Drittel ein. Smallwood fälschte einen Schuss vorm Tor gefährlich ab (23.), aber die Scheibe ging übers Tor. In der 24. Minute zog Alex Friesen die erste Strafe des Spiels. Die zwei Minuten wurden gut verteidigt und so verstrich die Chance für die Panther. In der 28. Minute eröffnete Sheen mit einem verdeckten Schuss aus dem Slot nach Zuspiel von Schmölz den Torreigen. Wenige Sekunden später versuchte Ross Mauermann den Bauerntrick, doch Brochu machte die Schoner dicht. In der 29. Minute nutzten die Panther dann das zweite Powerplay nach 28 Sekunden zum zweiten Treffer. Verteidiger Breton versenkte den Puck per Onetimer in die Maschen. Danach ging es munter weiter. Diesmal gab es Powerplay für Fischtown und hier traf dann Akito Hirose von der blauen Linie zum 1:2 (31.). Nur eine Minute später musste dann Rayan Bettahar in die Kühlbox, aber diesmal ohne Folgen. Stattdessen fiel dann in der 37. Minute der Ausgleich durch Colt Conrad, der seinen eigenen Rebound über Brochu lupfte. Zum Drittelende hatten dann die Pinguins wieder mehr vom Spiel. Nino Kinder bediente Fabian Herrmann vorm Tor aus der Ecke, der aber per Tip-In scheiterte (37.). In der Schlussminute war erst Breton völlig frei auf links, Kristers Gudlevskis parierte mit dem Schoner und im Gegenzug war Miha Verlic durch, doch die Scheibe wurde ihm im letzten Moment von der Kelle genommen.
Im Schlussdrittel kamen die Gäste erneut besser aus der Pause und so stand es bereits nach wenigen Sekunden 3:2 für Ingolstadt. Topscorer Barber konnte die Scheibe unter Bedrängnis von zwei Pinguins Verteidigern aus dem Slot am den Innenpfosten ins Tor bringen. Mit einer Einzelaktion versuchte es dann Matthew Abt (43.). Sein Schuss ging an die Maske von Brochu und somit aus den Gefahrenbereich. Verteidiger Breton donnerte aus halblinker Position den Puck aufs Tor, doch diesen Brat roch Kristers Gudlevskis. Barber (50.) zog mit der Scheibe vors Tor der Pinguins, hatte mit seinem Schuss aber kein Glück. Mit einem Abfälscher sorgte Miha Verlic für Gefahr, nachdem C.J.Smith schoss (53.). Die Vorentscheidung hatte dann Hüttl auf der Kelle, als er von der blauen Linie frei in den Slot ziehen konnte aber seinen Meister in Kristers Gudlevskis fand. 1:43 vor Ende nahm Alex Sulzer dann den Torwart vom Eis, aber der sechste Mann brachte nichts ein und so geht die Partie knapp an die Ingolstädter.
Aufstellung Fischtown Pinguins:
Tor: Gudlevskis, Hungerecker
Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch
Angriff: Smith – Jeglic – Verlic, Görtz- Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Herrmann, Jensen – Wejse – Mauermann
