Vor ausverkaufter Eisarena Bremerhaven verlieren die Pinguins gegen die Kölner Haie mit 2:4. Im heutigen Topspiel musste Trainer Alex Sulzer weiterhin auf die beiden Langzeit-Verletzten Kristers Gudlevskis und Max Görtz verzichten. Christian Wejse und Justin Büsing fehlten ebenso aufgrund von Verletzungen im heutigen Match. Der Tabellenführer war heute vorm Tor der Pinguins eiskalt und hatten hinten mit Juvonen einen starken Rückhalt der fast alles hielt. Lange Zeit konnten die Bremerhavener das Match offen gestalten. In den entscheidenden Momenten machten die Gäste dann die Tore.
Beide Mannschaften starteten erstmal sehr verhalten mit den Offensiv-Aktionen. Schüsse von der blauen Linie auf beiden Seiten forderten die Torhüter Hungerecker auf Bremerhavener Seite und Juvonen auf Seiten der Kölner. Kaski (4.) und Ludwig Byström (5.) probierten es mit ihren Schüssen. Einen ansatzlosen Schuss aus dem hohen Slot jagte Nino Kinder über das Tor (6.). Doppelchance dann für Jan Urbas nach Bullygewinn vorm Kölner Tor. Der Kapitän scheiterte aber aus kurzer Distanz (7.). In der 9. Spielminute gab es das erste Powerplay, das trotz guter Abschlüsse keinen Erfolg brachte. Jeweils aus halblinker Position vergaben dann Jan Urbas und auch Matthew Abt kurz hintereinander (12.). Große Chance dann für die Haie: Bokk brachte die Scheibe in den Torraum, wo Aubry jedoch knapp verpasste (13.). Kurz nach der Gelegenheit gab es das zweite Powerplay für die Pinguins. Auch hier war Juvonen nicht zu überwinden. Wie Überzahl geht zeigten dann die Gäste: nachdem Ziga Jeglic auf die Strafbank musste, stocherte Kero (16.) den Puck aus kurzer Distanz über die Linie. In der Schlussminute setzte sich Topscorer Russell durch und zog vors Tor, wo Leon Hungerecker in letzter Sekunde rettete (20.).
In der 22. Minute verpasste Nino Kinder den Rebound nach dem Schuss von Bennet Roßmy nur knapp. Eine Minute später donnerte Phillip Bruggisser den Puck von der blauen Linie aufs Tor und Miha Verlic jagte den Rebound über die Latte. Danach verflachte das Spiel etwas und beide Mannschaften standen defensiv kompakt. Bokk zog mit der Scheibe in den Slot, die Leon Hungerecker jedoch parieren konnte (28.). Doppelchance dann für die Pinguins in der 30. Minute: erst schoss Bennet Roßmy von der blauen Linie und wenige Sekunden später scheiterte Alex Friesen per Rückhand am starken Juvonen. Wie aus dem Nichts fiel dann der zweite Treffer für die Haie: Kaski (32.) zog locker von der blauen Linie ab und die Scheibe flog in die Maschen. Doch die Pinguins gaben nicht auf und versuchten es weiter mit guten Offensiv-Aktionen. Alex Friesen bekam die Scheibe mustergültig in den Lauf gelegt von Bennet Roßmy, doch sein Schuss parierte erneut Kölner Schlussmann (35.). Zupacken musste dann Leon Hungerecker bei einem satten Schuss von Kammerer aus halblinker Position (38.). Dann zogen die Kölner innerhalb von 13 Sekunden zwei Strafen kurz vor Drittelende. Diesmal konnte die doppelte Überzahl zum Anschlusstreffer genutzt werden. Colt Conrad fälschte einen Schuss von Phillip Bruggisser unhaltbar ab (40.). Mit 46 Sekunden Powerplay geht es dann im Schlussdrittel für Bremerhaven weiter.
Die Überzahlsituation gleich zu Beginn des Drittels verstrich und so kamen die Pinguins nicht zum Ausgleich. Vladimir Eminger spielte die Scheibe von außen scharf vors Tor, wo Andy Miele abschloss aber erneut Juvonen parierte (42.). Im Nachfassen hatte dann Leon Hungerecker die Scheibe nach Schuss von Kero aus der Mitte (44.) Nach dem anschließenden Bully eroberte MacLeod die Scheibe und schoss aus halblinker Position. Danach gab es Powerplay für die Haie, dass allerdings diesmal gut verteidigt wurde (44.) Nach Ablauf der Strafe passte dann Tyrväinen von hinter dem Tor auf Kammerer vorm Tor, der dann eiskalt einschob zum 1:3 (47.). Doch die Antwort auf den Treffer dauerte nicht lange: Alex Friesen traf per Handgelenkschuss zum 2:3 nur eine Minute später (48.). Doch Topscorer Russell erhöhte dann nach schönem Zuspiel aus dem Slot auf 4:2 für Köln (50.). Die Pinguins drückten jetzt und ließen Köln wenig Gelegenheiten zu. Nico Krämmer traf in der 55. Minute noch das Außennetz. Bereits drei Minuten vor Ende zog Alex Sulzer seinen Torwart und riskierte damit nochmal alles. Die Haie spielten die Zeit aber geschickt von der Uhr und so blieb es beim 4:2 für den Tabellenführer.
Aufstellung Fischtown Pinguins:
Tor: Hungerecker, Hudacek
Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch
Angriff: Urbas – Jeglic – Verlic, Krämmer – Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Roßmy, Jensen – Herrmann – Mauermann
