2:5 Heimniederlage gegen Köln – Verletzung von Christian Wejse sorgt für vorzeitige Pause

7. Dezember 2025

Mit einer 2:5 Niederlage beenden die Fischtown Pinguins das 2. Advent-Wochenende. Am Ende verzweifeln die Pinguins am starken Kölner Torwart Juvonen, der sich trotz 36 Schüssen nur zweimal überwinden ließ. Trotz der Niederlage kann man dem Team keinen Vorwurf machen, leider fehlte aber die Effektivität vor dem Tor der Haie. Genesungswünsche gehen an Christian Wejse, der sich Mitte des zweiten Drittels verletzte und ins Krankenhaus musste.

Zu Beginn des Spiels zeigten die Haie ihr schnelles Umschaltspiel mit Pässen aus dem eigenen Drittel. So hatte Bokk gleich in der ersten Minute die Riesenchance mit einem Zuspiel aus dem eigenen Drittel und so tauchte er frei vor Julius Hudacek auf, doch der parierte mit dem Schoner. Den ersten Schuss musste auf der Gegenseite dann Juvonen in der 2. Minute halten. Bennet Roßmy versuchte es mit einem verdeckten Schuss aus halblinker Position. Gegen Russell hielt Hudacek dann einen Schuss aus spitzem Winkel (5.). Die Pinguins ihrerseits brachten viele Scheiben aufs Tor und kombinierten sich gut ins gegnerische Drittel. Akito Hirose spielte quer auf Colt Conrad und der setzte Alex Friesen im Slot in Szene, doch die Chance war vertan. Im Gegenzug erzielte dann Schnarr die Führung für Köln. Er bekam die Scheibe von hinter dem Tor und traf dann aus kurzer Distanz unter die Latte (7.). Kapitän Jan Urbas schoss dann aus dem hohen Slot aufs Tor, Juvonen konnte trotz viel Verkehr vor ihm halten (10.). Einen weiteren Konter der Gäste über Tuomie und Aubry verhinderte Julius Hudacek mit einer starken Parade. Ebenso war er wachsam und stichelte die Scheibe vom Schläger des durchstartendem Verteidiger Austin (17.). Sieben Sekunden vor Drittelende zog Russell nach Bully eine Strafe und so kann Fischtown mit Powerolay im zweiten Abschnitt starten.

Im Schlussdrittel spielten beide Teams weiterhin schnelles Eishockey mit viel Tempo und intensiven Zweikämpfen. Doch das Powerplay konnte nicht zum Ausgleich genutzt werden. Tuomie war dann im Konter durch, doch Julius Hudacek störte mit seinem Stock und so war die Chance vertan (24.). Das 0:2 fiel dann nach Offensivbully und einem Querpass durch die Zone auf Kammerer, der per Onetimer traf (25.). In Minute 28. gab es dann die zweite Überzahl für Fischtown und dieses nutzte Miha Verlic mit einem Direktschuss aus dem Slot zum Anschlusstreffer (29.). Eine Minute später hielt Hudacek gegen Bokk erneut stark und im folgenden Konter fiel dann der Ausgleich durch Matthew Abt nach Zuspiel von Andy Miele (30.). Schrecksekunde dann eine Minute später in der Eisarena: Christian Wejse war im Slot frei und schoss die Scheibe aufs Tor die Juvonen hielt. Doch ein Kölner traf unseren Stürmer mit der Schlittschuhkufe am Kopf und die Partie musste unterbrochen und Drittelzone vorgezogen werden zur Eisreinigung. Bei der Aktion verlier der Däne sehr viel Blut, dass entfernt werden musste. Glücklicherweise konnte er das Eis aber selbstständig verlassen.

Nach der vorgezogenen Pause ging es dann weiter. Allerdings brauchten beide Teams um wieder ins Spiel zu kommen. Andy Miele versuchte es dann per Rückhand aus dem Slot (32.) mit der ersten Chance nach dem Break. Fabian Herrmann zog dann die erste Strafe für Bremerhaven. Nach knapp der Hälfte des Powerplays jubelten erneut die Gäste, doch Aubry hatte den Stock zu hoch und der Treffer zählte nicht. Doch zwei Sekunden nach Ablauf der Strafe traf dann Bokk, der Julius Hudacek frei vorm Tor ausspielte (36.). Eine Minute vor Drittelende dann verzog Tuomie knapp am langen Pfosten mit seinem harten Schuss.

Im Schlussdrittel konnten die Kölner einen Konter zum 4:2 vollenden. Kemiläinen rückte in den Slot mit auf und netzte unhaltbar ein (42.). Die Gäste drückten weiter aufs Tor der Bremerhavener. Tuomie zog aus spitzem Winkel ab, doch Julius Hudacek hielt (46.). Im Gegenzug zog Matthew Abt ums Tor, aber Juvonen parierte sowohl seinen Schuss als auch den Rebound von Ziga Jeglic. Großchance dann für Ross Mauermann mit einem Schuss aus dem Slot (47.), hier ebenfalls kein Vorbeikommen am Torwart der Kölner. Ein weiteres Powerplay für Bremerhaven blieb dann ungenutzt (48.). Wie es dann gehen kann zeigten dann die Kölner: MacInnis schob die Scheibe eine Sekunde vor Ablauf der Strafe gegen Ziga Jeglic zum fünften Mal ins Bremerhavener Tor ein (53.). Wenige Sekunden später dann ein weiteres Powerplay für die Gastmannschaft, doch der Anschluss gelang nicht. Vier Minuten vor Ende scheiterte Ziga Jeglic per Rückhand am starken Juvonen.

Aufstellung Fischtown Pinguins:

Tor: Hudacek, Hungerecker

Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose

Angriff: Urbas – Jeglic – Verlic, Herrmann – Wejse – Kinder, , Mauermann – Friesen – Conrad, Krämmer – Miele – Roßmy

Autor: Fischtown Pinguins