Favorit Ilves Tampere gewinnt auch das Rückspiel der CHL und zieht damit ins Viertelfinale ein. Für die Pinguins ist damit die Saison auf der Europacup-Bühne beendet. Mit dem gleichen Line-Up wie am vergangenen Wochenende starte das Team von ALex Sulzer gegen Ilves. Lediglich auf der Torhüterposition erhielt Leon Hungerecker den Vorzug vor Julius Hudacek. Die Gastgeber bestrafen erneut die Strafen der Pinguins und erwischen das Team von der Unterweser zweimal eiskalt jeweils vor den Drittelpausen. Der vermeintliche Ausgleich in der 44. Minute wird aus unerklärlichen Gründen nicht gegeben, der eine andere Wendung in der Partie gegeben hätte.
Die Pinguins zogen bereits in der 2. Spielminute eine Strafe für zu viele Spieler auf dem Eis. 83 Sekunden wurde die Situation gut verteidigt, doch dann bekam Alex Friesen auch noch für Beinstellen eine Strafe. Und bei doppelter Überzahl nutzte dann Henman (3.) das Powerplay zur Führung. Die restlichen 8 Sekunden der doppelten Unterzahl und die einfache Unterzahl verteidigten die Mannen um Kapitän Jan Urbas gut. In der Folge gab es bei Fünf-gegen-Fünf kaum Torchancen. Maxim Rausch feuerte dann mal von der blauen Linie ab, doch Ross Mauermann und Max Görtz verpassten den Rebound vorm Tor (7.). Allerdings konnten die Bremerhavener nicht gefährlich vors Tor von Pavlat kommen, der insgesamt nur fünf Schüsse aufs Gehäuse bekam. Der siebte Schuss der Finnen landete dann in der Schlussminute des ersten Drittels im Netz. Borg (20.) bekam die Scheibe im hohen Slot und zog direkt per Handgelenkschuss ab und der Puck ging unterhalb der Stockhand von Leon BHungerecker ins Tor.
Das Mitteldrittel wurde dann deutlich unterhaltsamer. Ratinen (23.) lief sich auf der linken Seite frei und zog aus spitzem Winkel ab und die Scheibe ging ans Außennetz. Im Gegenzug vergab Miha Verlic seine erste Chance aus dem Slot und konnte aber wenige Sekunden später den zweiten Versuch im Tor unterbringen (23.). Pavlat war beim platzierten Schuss aus dem Slot machtlos. 1:46 später erzielte dann Alex Friesen (25.) mit einer schönen Einzelaktion den Ausgleich. Er legte die Scheibe um den Torwart am Schoner vorbei, nachdem er zum Tor mit der Scheibe zog. Danach drückte Fischtown weiter und ließ von Ilves wenig zu. Ross Mauermann (27.) hatte dann etwas Platz im Slot, doch sein Abschluss ging an die Schulter von Pavlat. In der 31. Minute gab es dann Jubel auf Seiten der Gastgeber. Akito Hirose verlor die Scheibe hinterm eigenen Tor und den schnellen Pass brachte Nättinen direkt aufs Tor. Doch nach Videobeweis wurde der Treffer nicht gegeben, da er an die Latte ging. Auf der anderen Seite musste Pavlat einen Schuss vom freistehenden Rayan Bettahar aus dem Slot sichern (33.). Anschließend gab es auch noch Powerplay für Bremerhaven. Doch die läuferisch starken Finnen ließen nichts anbrennen. Kurz vor Ablauf der Strafe zog Akito Hirose mit der Scheibe zum Tor und scheiterte am Pfosten (36.). In der Folge hätte Vladimir Eminger (37.) und auch Max Görtz nach Querpass Ziga Jeglic (38.) die Führung erzielen können. 32 Sekunden vor Drittelende vollendete Borg einen Konter eiskalt zur erneuten Führung für Ilves – eine eiskalte Dusche für die gut spielenden Pinguins.
Im Schlussabschnitt konnte Palola (41.) unter Bedrängnis aus dem Slot die Scheibe aufs Tor bringen, doch Leon Hungerecker war zur Stelle. Nino Kinder zog dann mit der Scheibe vors Tor (43.), wurde aber im entscheidenden Moment gestört. Jan Urbas vergab dann ebenfalls aus dem Slot (44.) nach Zuspiel von Ziga Jeglic. Wenige Sekunden später war die Scheibe dann im Tor der Gastgeber. Nico Krämmer bekam den Rebound nach Schuss von Matthew Abt vor die Füße und bugsierte den Puck über die Linie (44.). Doch nach Videobeweis wurde der Treffer nicht gegeben, weil Andy Miele den Torwart behindert haben soll außerhalb des Torraums. Die Pinguins drückten weiter und Ilves mauerte nicht im eigenen Drittel sondern setzte immer wieder kleine Nadelstiche. Borg zog dann mit der Scheibe zum Tor, doch Leon Hungerecker war zur Stelle (47.). In der 49. Minute versuchte Colt Conrad dann aus spitzen Winkel den dritten Treffer zu erzielen. Pavlat war jedoch zur Stelle und verhinderte Schlimmeres. In der Folge gab es das nächste Powerplay für Fischtown. Ilves verteidigte erneut aggressiv und ließ wenig zu. Die Vorentscheidung besorgte dann Lööke nach einem Abspielfehler von Leon Hungerecker ins verwaiste Tor (53.). Alex Sulzer riskierte dann frühzeitig nochmal alles und zog 4:39 vor Ende den Torwart. Aber Török besorgte dann in der 57. Minute die Entscheidung mit dem 5:2 ins leere Tor.
Aufstellung Fischtown Pinguins:
Tor: Hungerecker, Hudacek
Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Rausch – Hirose, Herrmann
Angriff: Urbas – Jeglic – Verlic, Mauermann – Wejse – Görtz, , Kinder – Friesen – Conrad, Krämmer – Miele – Roßmy
