Mit einem 3:2 Auswärtserfolg gewinnen die Pinguins beim Aufsteiger Dresden und können damit Platz sechs verteidigen. Mit einem unveränderten Line-Up ließ heute Trainer Alex Sulzer die gleiche Mannschaft wie am Sonntag spielen. Ross Mauermann fiel heute erneut erkrankt aus. Insgesamt bekamen die Zuschauer kein hochkarätiges Spiel geboten. Das lag vor allem an der defensiven Ausrichtung beider Teams, die wenig Schüsse des Gegners zuließen.
Gleich zu Beginn des Spiels hatten die Pinguins etwas mehr von Spiel. So gab es gleich in der 1. Minute eine Schusschance von Akito Hirose, der jedoch Verteidiger Johansson am Kopf traf. Der Schwede musste daraufhin kurzzeitig in die Kabine, kehrte aber im Laufe des Drittels wieder zurück. Den Bremerhavener Spielfluss unterbrach eine Strafe gegen Alex Friesen nach 93 Sekunden. In der Überzahl stand das Penaltykilling sehr gut und verhinderte die Gastgeberführung. Doppelchance dann durch Maxim Rausch mit einem Schuss von der blauen Linie (5.) und dem Rebound von Ziga Jeglic. Doch Schwedener im Tor der Eislöwen hielt schließlich den zweiten Schuss aus kurzer Distanz. In letzter Sekunde rettete dann Akito Hirose vor Fox, der am langen Pfosten die Kelle reinhielt (6.), der Puck aber knapp am Pfosten vorbeiging. Aus spitzem Winkel musste dann Leon Hungerecker gegen Parkes und Fox parieren (9.). Die Pinguins kombinierten sich dann schön ins Dresdner Drittel (11.): Andy Miele legte per Rückhand quer auf Colt Conrad, der jedoch die Fanghand von Schwendener traf. Danach lief das Spiel langsam von der Uhr ohne wirkliche Höhepunkte. Erst zum Drittelende machten die Pinguins nochmal Druck und hatten zwei gute Gelegenheiten: Andy Miele verfehlte das freie Tor nur knapp am langen Pfosten nach schnellem Kombinationsspiel (19.). Bennet Roßmy donnerte die Scheibe aus dem hohen Slot nur knapp am Tor vorbei (20.).
In der 22. Minute verstolperte Andy Miele den Puck im Slot, doch Colt Conrad eroberte die Scheibe und scheiterte an Schwendener. Die Führung für Fischtown fiel dann in der 26. Minute durch Rayan Bettahar. Bennet Roßmy nahm dem Torwart geschickt die Sicht und so ging der Handgelenkschuss ins kurze Eck. Die Gastgeber machten danach Druck aufs Tor von Bremerhaven und Suess traf per Onetimer das Außennetz (37.). Danach musste Leon Hungerecker den ersten Torschuss auf seinen Kasten im Mitteldrittel halten (29.). Stürmer Ortega vergab dann per Rückhand (33.) und auch Chartier konnte den Puck bei seinem Move ums Tor nicht am Torwart vorbeibringen (36.). In der Folge zogen die Pinguins zwei Strafen hintereinander (36.) und (39.), die Dresden jedoch nicht nutzen konnten. Ziga Jeglic hatte nach Ablauf der ersten Strafe die Gelegenheit zum zweiten Treffer (38.), doch im Eins-gegen-Eins legte er sich die Scheibe etwas zu weit vor und so war die Chance vertan.
In der 42. Minute gab es das erste Powerplay, als die Unterzahl zu Beginn des Drittels gut verteidigt wurde. Und diese Situation wurde fünf Sekunden vor Ablauf der Strafe durch Miha Verlic zum 2:0 für Bremerhaven genutzt (44.). Die Riesenchance zur Vorentscheidung hatte dann Nino Kinder aus dem Slot, doch sein Schuss ging am Tor vorbei (50.). Spannend wurde es dann nach dem Anschlusstreffer durch Yogan, der einen Rebound nach Schuss von Braun in die Maschen beförderte (51.). Die Antwort der Pinguins kam knapp zwei Minuten später. Maxim Rausch eroberte die Scheibe spielte auf Nico Krämmer, der dann quer zu Christian Wejse spielte und der dann den Puck unter die Latte setzte. Leider war dies noch nicht die Entscheidung im Spiel: Matthew Abt zog eine Strafe 3:43 vor Ende und Trainer Flemming spielte dann ohne Torwart die Überzahl, die dann 2:44 vor Ende mit einem Onetimer von Johansson genutzt wurde. Allerdings konnte Bremerhaven die Zeit von der Uhr spielen und konnten selber das leere Tor in den Schlusssekunden nicht treffen.
Aufstellung Fischtown Pinguins:
Tor: Hungerecker, Hudacek
Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch
Angriff: Urbas – Jeglic – Verlic, Krämmer – Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Roßmy, Herrmann – Wejse – Büsing
