Mit einem 3:2 Auswärtssieg gewinnen die Fischtown Pinguins das dritte Spiel in Folge und halten Platz sechs in der Tabelle. Zum heutigen Spiel kehrten die erkrankten Jan Urbas und Rayan Bettahar zurück ins Line-Up. Stürmer Ross Mauermann fiel hingegen weiterhin krank aus. Im Tor startete erneut Leon Hungerecker im Tor der Pinguins. Mit einer starken Defensivleistung können die Bremerhavener die Offensivmaschine der Panther in Schach halten und können als drittes Team in der Saison in Ingolstadt gewinnen.
In der Anfangsphase checkten die Pinguins sehr gut vor und konnten damit das Offensivspiel der Gastgeber unterbinden. In der 3. Minute verpasste Ziga Jeglic knapp das Zuspiel von Miha Verlic im Slot. Die Ingolstädter feuerten dann in der 5. Minute den ersten Schuss auf Leon Hungerecker ab: Jandric schoss von der blauen Linie. Mit einem Rückhandpass setzte Phillip Bruggisser Miha Verlic im Slot in Szene (7.), dessen Schuss jedoch Brochu halten konnte. Aus kurzer Distanz war dann Leon Hungerecker gegen Abbandonato zur Stelle (8.). Im Gegenzug spielte Ludwig Byström auf Colt Conrad vorm Tor, der jedoch am Torwartschoner scheiterte. Das Außennetz traf dann Ziga Jeglic aus halbrechter Position (10.). Auf der Gegenseite hatten die Pinguins Glück, dass Girduckis das leere Tor verfehlte. Quasi im Gegenzug fiel dann die Führung für Bremerhaven: Andy Miele spielte an der blauen Linie quer und Vladimir Eminger traf per Onetimer mit seinem 4. Saisontreffer (11.). Mit einem Hammer von der blauen Linie versuchte es dann Bretonisch, doch Leon Hungerecker konnte trotz viel Verkehr vor seinem Tor parieren (13.). Das erste Powerplay des Spiels für Ingolstadt nutzte dann Girduckis zum Ausgleich mit einem platzierten Handgelenkschuss ins lange Eck (16.). Bereits eine Minute später musste dann Vladimir Eminger auf die Strafbank, doch diesmal konnte die Situation gut verteidigt werden. Sheen versuchte es dann nochmal aus spitzem Winkel (19.), jedoch ohne erfolgt. Mit einem Powerplay konnte dann Bremerhaven ins zweite Drittel starten.
Im Powerplay zu Beginn des Mitteldrittels gab es viele Schüsse auf das Tor der Panther, allerdings ohne Torerfolg für die Pinguins. Nach Ablauf der Strafe tauchte Abbandonato frei im Slot auf, doch er schoss per Rückhand am Gehäuse vorbei (23.). Mit einem Abfälscher scheiterte dann Christian Wejse nach Schuss von Miha Verlic (28.). Akito Hirose legte dann ein schönes Solo hin (28.), konnte den Puck jedoch nicht im Tor unterbringen. In der Folge erzielte dann Colt Conrad die erneute Führung mit einem schönen Handgelenkschuss ins Kreuzeck (29.). Mit einer Blaupause versuchte es dann Nino Kinder (30.), Brochu hatte den Puck im Nachfassen. Danach war das Spiel sehr zerfahren und auf beiden Seiten gab es keine Torgelegenheiten. Die Pinguins hielten die Panther fern vom eigenen Gehäuse. Krauß versuchte es dann mal aus spitzem Winkel (35.). Der Schuss war aber kein Problem für Leon Hungerecker. Ziga Jeglic probierte es mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie (37.). In der 38. Minute gab es dann eine weitere Unterzahl zu überstehen, die diesmal erneut gut verteidigt wurde.
Die Panther kamen mit sehr viel Druck aus der Kabine. Schmalz zog mit der Scheibe ums Tor, aber Leon Hungerecker machte dicht (42.). Defensiv musste dann (42.) eine weitere Unterzahl verteidigt werden. Smallwood startete dann in der Mitte durch und brachte aus guter Position die Scheibe aufs Tor (45.), die Leon Hungerecker erneut parieren konnte. Glück hatten die Pinguins dann bei der Doppelchance der Gastgeber, als Pietta und Jandric am Torwart bzw. Pfosten scheiterten (46.). Im Gegenzug spielte Nico Krämmer auf Andy Miele, der genauso an Brochu scheiterte wie Colt Conrad mit dem Rebound. Eine Minute später jubelte das Stadion bereits, doch der Treffer wurde nach Videobeweis nicht gegeben, da das Tor verschoben war. Auf dem Eis entschieden die Unparteiischen bereits auf kein Tor. Den dritten Treffer für Bremerhaven erzielte dann der formstarke Colt Conrad nach Puckeroberung im gegnerischen Drittel. Der Stürmer spielte im Eins-gegen-Eins Brochu aus. In der Schlussphase gab es dann zwei Powerplays für die Pinguins (56. und 58.). In der zweiten Gelegenheit erzielten die Panther dann den Anschlusstreffer durch Keating, der den Rebound nach Schuss von Hüttl über die Linie stocherte (59.). Somit wurde es nochmal spannend 95 Sekunden vor Ende des Spiels. Trainer Mark French nahm dann nach Puckgewinn in Unterzahl den Torwart von Eis. Allerdings brachten die Pinguins das Spiel über die Zeit und gewinnen bei den heimstarken Ingolstädtern drei wichtige Punkte.
Aufstellung Fischtown Pinguins:
Tor: Hungerecker, Hudacek
Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch
Angriff: Urbas – Jeglic – Verlic, Krämmer – Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Roßmy, Herrmann – Wejse – Büsing
