3:4 Niederlage in Mannheim – Pinguins belohnen sich nicht für starke Partie

11. Januar 2026

Mit einer 3.4 Niederlage in Mannheim wird die Siegesserie der Pinguins unterbrochen. Nach langer Verletzungspause kehrte Verteidiger Nicholas Jensen heute ins Line-Up zurück. Während der Länderspielpause Anfang November fehlte der Abwehrrecke und ersetzte heute Christian Wejse im Sturm, der verletzt passen musste. Nach einem 0:2 Rückstand drehen die Pinguins das Spiel und verlieren kurz vor Ende die Partie. Die Mannschaft hat eine starke Auswärtspartie abgeliefert und sich im zweiten Drittel den verdienten Ausgleich erkämpft.

Gleich nach wenigen Sekunden musste Leon Hungerecker das erste Mal zupacken. Michaelis tauchte vorm Tor auf und schloss ab (1.). Auf der Gegenseite brachte Bennet Roßmy die Scheibe aufs Tor und Nino Kinder war für den Rebound da, schoss aber knapp am Tor vorbei (2.). Die Führung fiel dann aus dem Nichts: O´Donnell probierte es einfach mal mit einem Handgelenkschuss aus dem hohen Slot, der dann oben rechts einschlug (5.). Gute Gelegenheit dann erneut für Nino Kinder: er bekam die Scheibe im Slot und schoss aus der Drehung ab und zielte erneut vorbei (7.). Franzreb im Tor der Adler hatte dann Glück, als ein Schuss von Alex Friesen von der blauen Linie durchrutschte, aber am Tor vorbeistrich (12.). Das Tor machte dann Leon Hungerecker zu, als Michaelis sich die Scheibe eroberte und aus kurzer Distanz den Puck aufs Tor brachte (13.). Bennett versuchte es dann aus dem Slot mit einem Direktschuss, aber ohne Erfolg (14.). Mit einer schönen Einzelaktion setzte sich dann Nino Kinder durch, schoss aber am langen Pfosten vorbei (16.). Franzreb musste dann einen harten Handgelenkschuss von Andy Miele aus dem Slot parieren, nachdem er mit einem schönen Move in den Slot zog (20.).

Gleich zu Beginn des Mitteldrittels zog Akito Hirose eine Strafe (21.), die die Mannheimer nach 67 Sekunden zum 2:0 nutzten. Gilmour zog von der blauen Linie ab und Solow vorm Tor fälscht unhaltbar ab (22.). In der Folge dominierten dann aber die Pinguins das Spielgeschehen. In der 24. Minute zog Colt Conrad zum Tor und brachte den Puck unter Bedrängnis aufs Tor und Ross Mauermann brachte den Rebound per Rückhand noch zum Tor (24.). Mit einem Stockhandsave musste dann Leon Hungerecker gegen Plachta aus halblinker Position retten. Im weiteren Spielverlauf hatten Nino Kinder (29.) aus dem Slot und Colt Conrad (30.) aus dem hohen Slot gute Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. Gute Chance dann für Kälble, der ins Drittel auf der linken Seite zog und schoss (31.). Riesenchance dann für Bennet Roßmy, als er frei ins Drittel lief und einen Pass aus dem eigenen Drittel bekam aber den Puck an den Schoner brachte (33.). Danach gab es Powerplay für Fischtown, das aber erfolglos blieb. Doch schließlich fiel der erste Treffer für Bremerhaven (35.) durch Jan Urbas. Der Kapitän schoss oben rechts in Eck und verkürzte. Und 47 Sekunden später erzielte Andy Miele sogar den Ausgleich: Bennet Roßmy brachte die Scheibe aufs Tor und Andy Miele verwertete den Rebound. In Spielminute 37 gab es dann ein weiteres Powerplay für die Adler, dass allerdings ohne Folgen blieb.

In den Anfangssekunden des Schlussabschnitts brachte Akito Hirose die Scheibe von der Außenbahn aufs Tor und Miha Verlic verpasste nur knapp den Rebound (41.). Mit einem satten Schuss prüfte dann Kälble Leon Hungerecker, den er aber parieren konnte (43.). In der 46. Minute gab es das nächste Powerplay für Fischtown. Zuvor ließen die Pinguins die Scheibe zwei Minuten laufen und konnten bei 6 gegen 5 keinen Profit schlagen. Doch in der anschließenden Überzahl donnerte Jan Urbas den Puck per Onetimer nach 8 Sekunden in die Maschen (46.). Die Adler kamen dann zu einer Schusschance durch Schütz (47.) aus dem Slot. Wenige Sekunden später gab es erneut Powerplay für Bremerhaven, dass allerdings nach 25 Sekunden aufgehoben wurde, da Phillip Bruggisser eine Strafe zog. Bei Vier gegen Vier erzielten die Hausherren dann den Ausgleich. Eine schnelle Kombination vollendete Schütz nach Zuspiel von Michaelis (48.). In der Folge drückten die Mannheimer aufs Tor der Pinguins. Heim (52.) aus dem hohen Slot und Plachta per Onetimer aus spitzem Winkel hatten gute Chancen zur erneuten Führung. Entlastung brachte dann der Angriff über Bennet Roßmy, der aber an Franzreb die Scheibe aus dem Slot nicht vorbei bekam (54.). In der 58. Minuten erzielte Ehl dann die Führung nach Zuspiel von Schütz ins rechte obere Eck. Trainer Alex Sulzer nahm kurz vor Ende noch den Torhüter runter und riskierte alles, aber der Ausgleich gelang nicht mehr.

Aufstellung Fischtown Pinguins:

Tor: Hungerecker, Hudacek

Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch

Angriff: Urbas – Jeglic – Verlic, Krämmer – Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Roßmy, Jensen – Herrmann – Mauermann

Autor: Fischtown Pinguins