Vor ausverkaufter Eisarena verlieren die Fischtown Pinguins am 4. Advent mit 3:6 gegen den EHC Red Bull München. Mit unverändertem Line-Up starteten heute die Pinguins gegen München am 4. Advent. Mitte des ersten Drittels musste zudem Bennet Roßmy nach einem Zweikampf verletzt vom Eis, so dass nur noch zehn Stürmer zur Verfügung standen. Am Ende des Spiels können die Pinguins nicht mehr zurück ins Spiel kommen und verlieren das letzte Drittel mit 1:5. Vor Weihnachten steht jetzt noch das Auswärtsspiel in Schwenningen am Dienstag an.
In den Anfangsminuten versuchten beide Teams erstmal auf Sicherheit zu spielen und es gab keine ernsthaften Torchancen. Den ersten Schuss aufs Gehäuse musste dann Julius Hudacek von Krening (5.) aus dem hohen Slot parieren. Bereits drei später erzielten die Gäste die Führung. Die Pinguins konnten den Puck im eigenen Drittel nicht klären und Oswald war schließlich der Nutznießer im Slot. Alle fünf Bremerhavener waren zwar vorm Tor aber der Torwart rutschte weg und so war der Weg ins Tor frei. Den ersten ernsthaften Schuss brachte dann Phillip Bruggisser von der blauen Linie aufs Gehäuse von Bibeau (10.). Nach dem Powerbreak verletzte sich dann Bennet Roßmy im Laufduell und musste gestützt in die Kabine. Das erste Powerplay erhielten dann die Red Bulls nach einer Strafe gegen Ludwig Byström (13.), die jedoch gut verteidigt wurde. Doppelchance dann für Colt Conrad und Ziga Jeglic (16.), die beide jedoch nicht genug Druck auf die Scheibe bekamen. 42 Sekunden vor Ende gab es dann Powerplay für Bremerhaven, dass aber im ersten Drittel nicht mit einem Tor endete.
Im Mitteldrittel scheiterte Nico Krämmer gleich zweimal aus kurzer Distanz vorm Tor per Rückhand an Bibeau (22.). In der 23. Minute eroberte Miha Verlic die Scheibe an der Mittellinie und zog ins Drittel der Münchener. Seinen Schuss aus dem Hohen Slot ließ der Münchener Goalie prallen und Jan Urbas staubte per Rückhand ab. Das Metall traf dann Akito Hirose von der blauen Linie in Form der Latte (24.). Die Münchener hatten durch Murphy die erste Gelegenheit des Mittelabschnitts mit einem Schuss aus spitzen Winkel (25.). Glück hatten dan die Pinguins, als München die Scheibe an der blauen Linie stoppte und DeSousa die Scheibe in den Lauf gelegt bekam aber am rechten Pfosten vorbeizielte (26.). Mit einem Kunststück versuchte es dann Ross Mauermann vorm Tor: er bekam den Puck von Ludwig Byström von der blauen Linie neben dem Tor zugespielt und schoss durch die Beine. Aber Bibeau ließ sich nicht überwinden und hielt fest (31.). Doppelchance dann für Red Bull durch Heatherington von der blauen Linie und Oswald aus spitzem Winkel, aber Julius Hudacek war zur Stelle (34.). Das nächste Powerplay (35.) nutzte dann Miha Verlic nach Zuspiel von Colt Conrad aus dem Slot zur Führung (36.). Ferguson (38.) war dann im Slot frei und jagte die Scheibe aber übers Gehäuse der Bremerhavener. Mit zwei Abschlüssen von Ross Mauermann und Ludwig Byström waren noch gute Gelegenheiten zum dritten Treffer da, aber Bibeau hatte stets etwas dagegen. 11 Sekunden vor Drittelende kassierten die Gäste noch eine Strafe.
Das Powerplay konnten die Pinguins zu Beginn des Schlussabschnitts nicht nutzen. Nach Ablauf der Strafe hatte Andy Miele noch eine gute Chance (42.), doch Bibeau parierte. Im Nachfassen konnte Julius Hudacek (44.) dann gegen DeSousa halten, als der Stürmer vorm Tor frei war. Ludwig Byström erhielt dann eine Strafe, die München nutzte. Hager fälschte einen Schuss von Pokka unhaltbar ab (45.). Eine Minute später gab es dann Überzahl für die Hausherren und hier fiel der dritte Treffer bereits nach 11 Sekunden. Jan Urbas traf aus spitzem Winkel einen Münchener Verteidiger, der die Scheibe dann über die Linie lenkte. Der erneute Ausgleich fiel dann in der 50. Minute: Ehliz fälschte unhaltbar für Hudacek ab. Eine Minute später fiel dann die Führung für Red Bull: Krening schoss unhaltbar aus dem Slot. Unter Bedrängnis von zwei Verteidigern setzte sich Jan Urbas durch, konnte aber per Rückhand nicht genug Druck auf die Scheibe bekommen (52.). Eine gute Gelegenheit bot sich dann in Überzahl für Fischtown (53.). Doch statt auszugleichen erzielte Hager den Shorthander, als Miha Verlic die Scheibe liegen ließ und der Münchener Kapitän alleine durch war und eiskalt traf (54.). Damit war bereits eine Vorentscheidung gefallen. 3:40 Minuten vor Ende nahm Alex Sulzer den Torwart vom Eis, aber DeSousa netzte in der 58. Minute zum 6:3 für München ein und die Partie war durch.
Aufstellung Fischtown Pinguins:
Tor: Hudacek, Hungerecker
Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch
Angriff: Urbas – Jeglic – Verlic, Krämmer – Miele – Roßmy, Mauermann – Friesen – Conrad, Herrmann – Kinder
