Mit 3:6 verlieren die Pinguins ihre 4. Niederlage in Folge und rutschen durch den Heimsieg der Berliner gegen Ingolstadt auf Platz sieben. Mit kurzem Line-Up schlagen sich die Pinguins lange sehr gut in der bayrischen Hauptstadt vor den knapp 600 mitgereisten Fans aus der Seestadt. Die Specialteams machen im heutigen Duell den Unterschied, die heute bei den Gastgeber mehr Vorteile ziehen können.
In der ersten Spielminute fälschte Daubner vorm Tor eine Scheibe ab, die dann nur knapp am Pfosten vorbei ging. Die Pinguins hatten dann in der 2. Minute direkt ein Powerplay. Allerdings lief hier noch nicht alles rund und so lief die Zeit von der Uhr. Miha Verlic (5.) zog dann ansatzlos aus dem Slot an und prüfte Bibeau im Tor der Gastgeber. Die Führung fiel dann in der 9. Minute für Red Bull: die Pinguins bekamen die Scheibe nicht aus dem Drittel und Murphy hatte mit seinem verdeckten Schuss von der blauen Linie Glück, dass Leon Hungerecker die Scheibe zu spät sah und der Puck im Netz landete. Doch die Antwort der Bremerhavener kam bereits drei Minuten später: Doppelpass quer über die Eisfläche zwischen Bennet Roßmy und Miha Verlic und der Youngster hatte dann das leere Tor vor sich und schob ein (12.). Bereits kurz danach ein schneller Zwei-auf-Eins Konter über Maxim Rausch, der jedoch am langen Pfosten vorbei zielte. Aus kurzer Distanz vergab dann McKenna direkt vor dem Tor (15.). Leon Hungerecker machte seinen Kasten dicht und verhinderte die erneute Führung für München. Akito Hirose (16.) zog dann eine Strafe, die auch die Gäste nicht nutzen konnten. Phillip Bruggisser fand seinen Meister in Bibeau mit seinem Onetimer (19.). Die letzte Aktion des Drittels hatte dann McKenna (20.) als er ins Drittel zog. Sein Schuss ging aber am langen Pfosten vorbei.
Im Mitteldrittel kamen die Münchener besser ins Spiel und hatten offensiv mehr Chancen. Den Hammer von Murphy von der blauen Linie ließ Leon Hungerecker nur prallen, aber die Defensive konnte anschließend klären (22.). Danach erhielten die Gastgeber die Gelegenheit zur erneuten Führung im Powerplay. Hier klingelte es dann nach 34 Sekunden im Tor der Pinguins. Dabei sah Leon Hungerecker nicht sehr glücklich aus, als Hirose die Scheibe von der blauen Linie zum Tor schob und vermutlich Eisenschmid leicht abfälschte und der Puck dann durch die Hosenträger durchrutschte. Einen verdeckten Schuss von Kastner aus dem Slot parierte der Schlussmann dann aber. Die Pinguins ihrerseits nutzten dann das zweite Powerplay zum Ausgleich. Akito Hirose zog ansatzlos von der blauen Linie ab und traf ins lange Eck (30.). Nach dem Treffer zog dann Fabian Herrmann in den Slot und zog ab, aber Bibeau parierte (31.). Danach parierte Leon Hungerecker zweimal stark gegen die Gastgeber: Hager fälschte einen Schuss von Heatherington ab (35.) und beim Zwei-auf-Eins verhinderte er gegen Pokka nach Querpass von Tirose (36.). Ziga Jeglic setzte dann Bennet Roßmy im Slot in Szene (37.), doch er konnte den Puck nicht richtig kontrollieren (37.). München machte dann gutes Forechecking und so verlor Akito Hirose die Scheibe im Zweikampf gegen Ferguson und Murphy schnappte sich die Scheibe und ließ Leon Hungerecker im Eins-gegen-Eins keine Chance mit seinem Lupfer (39.).
Nach 34 Sekunden erzielte Ziga Jeglic aus der Drehung den Ausgleich im Schlussdrittel nach Schuss von Akito Hirose. Allerdings musste Bremerhaven dann erneut in Unterzahl ran, da Andy Miele eine Strafe zog (43.). Hier bestraften die Münchener erneut die Pinguins durch den Onetimer von Eisenschmid nach Zuspiel von Hirose (44.). Nach dem anschließenden Bully zog Ehliz zum Tor und scheiterte an Leon Hungerecker. Danach hätte Bremerhaven erneut den Ausgleich erzielen können, doch zwei Powerplays hintereinander brachten nichts ein (45. und 48.). Einen schönen Spielzug konnte Andy Miele nach Querpass von Andy Miele nicht vollenden (54.). Trainer Alex Sulzer riskierte dann alles und nahm drei Minuten vor Ende den Torwart vom Eis und hier erzielte Hager dann seinen 600. Punkt in der Penny-DEL mit seinem Schuss ins leere Tor 37 Sekunden vor Ende. Und der Torwart blieb weiterhin vom Eis und der Münchener Kapitän netzte dann sieben Sekunden später zum 6:3 Endstand für Red Bull ein und damit war das Spiel durch.
Aufstellung Fischtown Pinguins:
Tor: Hungerecker, Hudacek
Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose
Angriff: Roßmy – Jeglic – Verlic, Krämmer – Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Herrmann, Rausch – Mauermann
