Vor 4494 Zuschauern gewinnen die Fischtown Pinguins ihr erstes Playoff-Spiel gegen die Nürnberg ICE Tigers klar mit 4:0. Trainer Alex Sulzer konnte heute auf Nico Krämmer zurückgreifen, der eine starke Partie absolvierte. Dafür fehlten weiterhin Jan Urbas und Max Görtz musste ebenfalls passen. Miha Verlic musste dann zum Anpfiff passen und ging zum Ende des ersten Drittels ohne Eiszeit in die Kabine.
Die Pinguins waren von Beginn an besser im Spiel, aber erst in der 4. Minute gab es den ersten Torschuss auf das Gehäuse von Treutle im Tor der ICE Tigers. Vladimir Eminger schoss von der blauen Linie und den Rebound versuchte Andy Miele per Bauerntrick über die Linie zu schieben. Mit einer schönen Einzelaktion tankte sich Colt Conrad von rechts außen vors Tor, doch beim Torwart war Endstation (7.). Wenige Sekunden später setzte sich Andy Miele durch die Mitte durch, konnte aber vorm Tor nicht genug Druck auf die Scheibe bringen. Erstmals gefährlich wurde es in der 8. Minute für Kristers Gudlevskis als Maier von hinter der Grundlinie in den Slot spielte und der Puck gefährlich abgefälscht wurde. Der Puck ging aber an den Torwartschoner und die Chance war vertan. Nino Kinder hatte dann mit seiner Aktion aus guter Position im Slot kein Glück (10.). Die ICE Tigers kamen mit Meireles zur zweiten Chance des Spiels, als sich der Stürmer durch den Slot durchtankte aber an Gudlevskis nicht vorbei kam. Die verdiente Führung fiel dann in der 15. Minute durch Ross Mauermann, der Treutle nach Puckeroberung im Slot keine Chance ließ. Das erste Powerplay des Spiels gab es für die Pinguins (17.). Allerdings brachte die Gelegenheit nichts ein. In der Schlussminute des Drittels zog Alex Friesen vors Tor, konnte aber nicht vollenden.
Zu Beginn des Mitteldrittels mussten die Pinguins erstmal eine Unterzahl überstehen (22.). Kristers Gudlevksis hatte die Scheibe aus dem Spielfeld gebracht. Allerdings konnten die Gäste von der Gelegenheit nicht profitieren. Nach Ablauf der Strafe feuerte Fabian Herrmann aus halblinks aus dem Lauf ab, aber Treutle war mit der Fanghand da (25.). Eine Minute später gab es dann ein Zwei-auf-Eins Konter, wo Ludwig Byström quer auf Fabian Herrmann spielte, aber erneut Treutle hielt (26.). In der Folge gab es für Colt Conrad (27.), Vladimir Eminger (27.) und Matthew Abt gute Gelegenheiten auf den zweiten Treffer. Die Scheibe wollte aber nicht über die Linie gehen. Dann hatten die Nürnberger mal zwei gefährliche Schüsse aufs Tor durch Graber von der blauen Linie (33.) und Maier aus spitzem Winkel (34.). Dann gab es erneut Powerplay für Fischtown was die Gäste diszipliniert verteidigten. Der zweite Treffer fiel dann durch Nico Krämmer, der nach Zuspiel von Nino Kinder im Slot frei war und ebenfalls die Scheibe unter den Giebel schaufelte. 1:42 vor Drittelende bekam Rayan Bettahar einen Strafe für Haken, die aber durch das Powerplay der Gäste nicht bestraft wurde.
Im Schlussdrittel kamen die ÍCE Tigers besser aus der Kabine und machten viel Druck. Maier in der 41. und 42. Minute hatte beste Chancen aus dem Slot, doch Kristers Gudlevskis war zur Stelle. Mitten in die Druckphase viel dann das 3:0 durch Ross Mauermann. Der flinke Stürmer startete frei durch nach Pass von Phillip Bruggisser und ließ Treutle erneut keine Chance. Eine Minute später war es erneut der Nürnberger Maier, der aus dem Slot am Schoner scheiterte. Matthew Abt (49.) zog dann für einen hohen Stock eine Strafe, doch auch diese Powerplay konnten die Gäste nicht nutzen. Stürmer Alanov versuchte es dann aus halblinker Position, aber erneut ohne Erfolg (52.). Ross Mauermann vergab dann eine gute Gelegenheit zur Vorentscheidung aus dem Slot (53.). In der 58. Minute gab es dann erneut Powerplay für Fischtown, das diesmal C.J. Smith zur Entscheidung nutzte.
Aufstellung Fischtown Pinguins:
Tor: Gudlevskis, Hungerecker
Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch
Angriff: Smith – Jeglic – Verlic, Krämmer – Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Herrmann, Jensen – Wejse – Mauermann
