4:5 Niederlage nach Overtime – Pinguins können Eishockey-Krimi nicht für sich entscheiden

27. März 2026

Vor ausverkaufter Eisarena Bremerhaven verlieren die Pinguins Spiel 2 in der Overtime mit 4:5 gegen die Adler Mannheim. Mit Miha Verlic und Justin Büsing kehrten heute zwei Stürmer zurück ins Line-Up . Kurzfristig fiel heute Matthew Abt aus und wurde durch Nicholas Jensen an der Seite von Rayan Bettaher ersetzt.

Die Pinguins machten gleich von Beginn an Druck und waren gleich im Spiel. Die Gelegenheiten von C.J. Smith und Phillip Bruggisser (1.) und der Schuss von Alex Friesen (3.) waren leichte Beute fürFranzreb im Tor der Adler. Mit einer Doppelchance scheiterten dann Ross Mauermann aus spitzem Winkel und Maxim Rausch von der blauen Linie (7.). In der 9. Minute gab es dann eine Schlägerei zwischen Christian Wejse und O`Donnell. Beide Spieler durften sich anschließend fünf Minuten auf der Strafbank abkühlen. In der 10. Minute konnte Colt Conrad Franzreb aus spitzem Winkel nicht überlisten. Drei Minuten später war der Ex-Pinguin dann jedoch geschlagen. Andy Miele fälschte einen Schuss von Akito Hirose vorm Tor unhaltbar ab. Mit einem Schlagschuss traf Plachta aus spitzem Winkel den Außenpfosten (19.). 24 Sekunden vor Ende erzielten die Gäste dann den Ausgleich. Bennett war im Slot frei und drückte einen Rebound über die Linie. Zuvor wurde die Scheibe nicht konsequent aus dem eigenen Drittel der Pinguins geklärt.

Im Mitteldrittel kam gleich die kalte Dusche für die Pinguins. Erst schoss Phillip Bruggisser (22.) aus dem Lauf knapp vorbei und auf der Gegenseite drückte Bennett erneut einen Rebound über die Torlinie zum 1:2. Stürmer Reichel fand dann aus dem Slot seinen Meister in Kristers Gudlevskis (24.). Nino Kinder eröffnete sich dann eine gute Schussgelegenheit vorm Tor, doch die Scheibe landete am Torwartschoner. Im Gegenangriff zog Proske frei vors Tor aber konnte die Scheibe nicht im Tor unterbringen (26.). In der Folge machten die Pinguins Druck und kamen zu Chancen: Ross Mauermann bekam die Scheibe nicht über Franzreb (27.) und auch Colt Conrad (28.) verzog aus dem Slot. Aus spitzem Winkel jagte Andy Miele die Scheibe am langen Pfosten vorbei (29.). In der gleichen Spielminute gab es Powerplay für die Pinguins. Doch erst kurz nach Ablauf der Strafe erzielte Colt Conrad nach Zuspiel von Andy Miele den Ausgleichstreffer (31.). Doch die Freude währte nur kurz: erst erzielte Esposito aus dem Slot die erneute Führung (32.) und in der 33. Minute nutze Mattinnen per Onetimer ein Powerplay zum 4:2 für die Adler. Die Pinguins ihrerseits konnten dann ebenfalls eine Überzahl zum Anschlusstreffer nutzen: Christian Wejse netzte per Onetimer nach Querpass Andy Miele ein. Danach hatte Bremerhaven etwas mehr vom Spiel, aber nur noch Nico Krämmer kam nochmal gefährlich zum Abschluss (40.).

Im Schlussdrittel warteten die Mannheimer auf Fehler der Pinguins und hinten machten sie den Laden zu. Trotzdem gelang Nino Kinder ein Abschluss aus dem Slot, doch Franzreb war zur Stelle (42.). Aus dem Lauf heraus probierte es Nico Krämmer aus dem Slot (44.). In der 50. Minute war erneut Bennett aus dem Slot mit einem AAbschluss da, doch Kristers Gudlevskis parierte. 3:42 vor Drittelende nahm Alex Sulzer den Torwart vom Eis und brachte den sechsten Feldspieler. Die Pinguins schnürten die Adler förmlich im Drittel ein und schließlich fiel 1:58 der verdiente Ausgleich durch Colt Conrad. Nun war das Momentum auf Seiten der Pinguins, aber die Zeit lief von der Uhr und so ging es in die Overtime.

In der Overtime gab es gleich zu Beginn des Drittels eine Strafe gegen Bremerhaven (64.). Zuvor wurde jedoch ein Foul gegen Andy Miele nicht gegeben. Die Pinguins verteidigten gut, doch drei Sekunden vor Ablauf der Strafe zappelte der Puck dann doch zur Entscheidung im Netz.

Aufstellung Fischtown Pinguins:

Tor: Gudlevskis, Hungerecker

Abwehr: Byström – Eminger, Jensen – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch

Angriff: Smith – Jeglic – Verlic, Krämmer – Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Herrmann,  Büsing – Wejse – Mauermann

Autor: Fischtown Pinguins