5:0 Erfolg am Seilersee – Shutout für Kristers Gudlevskis

8. März 2026

Mit einem 5:0 Auswärtserfolg feierte Kristers Gudlevskis mit einer starken Leistung einen Shutout bei den Iserlohn Roosters. Die Specialteams machen heute den Unterschied: zwei Tore im eigen Powerplay für Bremerhaven und ein starkes Penaltykilling sichern den Sieg. Im Fernduell im Kampf um Platz 6 können die Pinguins trotz des Sieges nicht auf Platz 6 springen, da Berlin mit 1:0 in Köln gewinnt und somit zwei Punkte vor bleibt. Mit unverändertem Line-Up schickte Alex Sulzer heute die gleiche Mannschafts aufs Eis.

Die Roosters kamen gleich mit viel Druck ins Spiel und Kristers Gudlevskis war gleich von Beginn an gefordert. Norell bekam die Scheibe frei im hohen Slot bereits nach 20 Sekunden, aber die Scheibe landete am Torwartschoner. Napravnik versuchte es dann per Handgelenkschuss aus dem hohen Slot, aber der Puck landete in der Fanghand (5.). Die Pinguins taten sich indes schwer ins Spiel zu kommen. Abspielfehler sorgten immer wieder für Gelegenheiten der Gastgeber. Erst in der 10. Minute konnte der erste Torschuss auf das Gehäuse von Jenike verzeichnet werden: Miha Verlic brachte die Scheibe aus halbrechts aufs Tor. Nach dem anschließenden Bully feuerte Matthew Abt von der blauen Line aber Jenike parierte trotz wenig Sicht. In der 13. Minute gab es Powerplay für die Roosters, in dem die Pinguins 1:40 im eigenen Drittel eingeschnürt wurden, aber tapfer verteidigten. Kurz nach Ablauf der Strafe gab es dann Powerplay für Bremerhaven. Hier konnte dann C.J. Smith einen Abpraller von der Bande ins Tor einschieben (16.). Der Schuss kam von Phillip Bruggisser aus dem hohen Slot. Topscorer Fischbuch feuerte kurz nach dem Rückstand aus halbrechts ab, aber Kristers Gudlevskis war zur Stelle (17.). Mit dem Schlagschuss von Colt Conrad hatte dann Jenike wenig Probleme, da er freie Sicht hatte (18.). So langsam waren die Bremerhavener im Spiel angekommen und so war es Miha Verlic, der vorm Tor einen Schuss von Maxim Rausch abfing und aus der Drehung aufs Tor brachte, aber scheiterte.

Im Mitteldrittel hatten die Roosters bereits nach 15 Sekunden den ersten Torschuss durch Cornel. Viel zu tun hatte dann Kristers Gudlevskis gegen Bolands Schuss aus dem Slot und den anschließenden Rebound gegen Thomas (23.). Auf der Gegenseite gewann Ross Mauermann den Zweikampf gegen Wood an der Bande und brachte den Pass auf Nicholas Jensen im Slot, aber der Verteidiger scheiterte an Jenike. Stürmer Max Görtz vergab zweimal aus gleicher halbrechter Psoition jeweils am langen Pfosten (25. und 29.). Glück hatten dann die Pinguins, als Fischbuch sich im Zweikampf gegen Akito Hirose durchsetzte und vors Tor ziehen konnte. Seinen Schuss konnte aber Kristers Gudlevskis abwehren (27.). Rayan Bettahar schaltete sich in den Angriff mit ein, vergab aber aus dem Slot (32.). Im Gegenzug konterten die Hausherren über Jentsch, der dann aber am Torwart nicht vorbeikam. Eine weitere Unterzahl galt es dann nach Beinstellen gegen Akito Hirose zu überstehen, was am Ende erneut gelang. Nach Ablauf der Strafe rettete Kristers Gudlevskis mit einem Megasave nach Onetimer vom Thomas (35.). Phillip Bruggisser erhöhte dann mit einem Handgelenkschuss von der blauen Linie auf 2:0 für Bremerhaven (36.). Zum Ende hin jagte Nicholas Jensen die Scheibe aus guter Position im Slot vorbei (38.).

Zu Beginn des Schlussdrittels zeigten beide Teams ein eher zerfahrenes Spiel ohne Torchancen. Erst in der 45. Minute zog Neumann aus halblinks ab, Kristers Gudlevskis war aber erneut zur Stelle. Kapitän Fischbuch setzte sich in einer schönen Einzelaktion durch und vergab aufs kurze Eck (47.). Nach dem folgenden Bully zog Thomas von der blauen Line ab, doch die Scheibe zischte am Tor vorbei. Eine Minute später war es erneut Fischbuch mit einem Schuss aufs kurze Eck, der weiterhin kein Glück hatte. Andy Miele scheiterte mit einem Schuss aus halblinks (52.). In der 54. Minute ga es erneut Powerplay für Bremerhaven, dass Alex Friesen per Onetimer zum 3:0 nutzte (55.). In der gleichen Spielminute war Colt Conrad alleine durch und wurde von Jenike vorm Tor gefoult, wofür es dann eine weitere Strafe gab. Diesmal konnte die Situation aber nicht genutzt werden. Iserlohns Trainer Nymann riskierte dann alles und nahm 2:33 vor Ende den Torwart vom Eis. Doch der sechste Mann brachte nichts ein, sondern Ludwig Byström (58.) und auch Nicholas Jensen (59.) trafen zum Schluss ins leere Tor und machten den Sieg perfekt.

Aufstellung Fischtown Pinguins:

Tor: Gudlevskis, Hungerecker

Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch

Angriff: Smith – Jeglic – Verlic, Görtz- Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Herrmann,  Jensen – Wejse – Mauermann

Autor: Fischtown Pinguins