5:8 Niederlage gegen Grenoble – Heimdebüt geht gründlich daneben

5. September 2025

Das erste Heimspiel der Saison ging für die Pinguins gründlich daneben. Mit einem 5:8 verlor man deutlich gegen den französischen Meister. Zudem schied Verteidiger Phillip Bruggisser mit einer Verletzung nach dem ersten Drittel aus. Die Gäste waren im ersten Drittel mit ihrem schnellen Spiel immer wieder gefährlich und stellten schnell auf 3:0. Die Bremerhavener mussten immer dem Rückstand hinterherlaufen und konnten das Spiel nicht mehr drehen.

Die Pinguins wurden bereits nach 21 Sekunden eiskalt erwischt. Mallet versenkte einen Abpraller vom Pfosten eiskalt aus dem Slot zur frühen Führung der Gäste. In der 3. Minute scheiterte dann Christian Wejse an der Stockhand von Torhüter Pintaric. Alex Friesen tankte sich dann durch die Verteidigung durch (5.), konnte den Goalie aber nicht überwinden. In der Abwehr der Bremerhavener schlichen sich immer wieder Fehler ein. Ludwig Byström (7.) spielte auf den freien Treille vorm eigenen Tor, doch Leon Hungerecker parierte. In der Situation waren drei Franzosen frei vorm Gehäuse. Eine Minute später vollendete Verteidiger Binner einen Konter eiskalt ins lange Eck. Bei einem weiteren Fehlpass im eigenen Drittel (9.) durch Vladimir Eminger auf Beauchemin hatten die Pinguins erneut Glück. In der 10.Minute gab es dann Powerplay für Bremerhaven. Doch nach 23 Sekunden war diese Situation schon wieder dahin, denn die Gäste erhöhten 3:0 in Unterzahl erneut durch Binner. Er versenkte den Rebound nach Einzelaktion durch Dair. In der Folge lief noch weniger zusammen und es gab nur wenig Schüsse aufs Tor der Franzosen. Matthew Abt und Bennet Roßmy scheiterten mit ihren Versuchen (14.). 22 Sekunden vor Drittelende verkürzte Jan Urbas aus dem Slot nach Vorlage von Miha Verlic auf 1:3.

Nach dem Anschlusstreffer konnte man noch an die Wende im Spiel glauben. Allerdings kam es in der Folge anders. Matthew Abt kassierte zusammen mit Prissaint (21.) 5 Minuten plus Spieldauer für einen Fight und zusätzlich zwei Strafminuten. Niko Krämmer zog dann nach 10 Sekunden Unterzahl eine weitere Strafe für Spielverzögerung und so gab es doppelte Überzahl für Grenoble. Diese wurde dann auch doppelt bestraft durch zwei Treffer von Mallet (22.). Nino Kinder sorgte dann in der 24. Minute nach Zuspiel von Fabian Herrmann für den zweiten Treffer der Gastgeber. Der Treffer beflügelte kurzzeitig die Pinguins und Görtz (25.) und Roßmy (26.) vergaben gute Möglichkeiten. In der 27. Minute gab es dann Powerplay für Bremerhaven. Trotz vieler Schüsse aufs Tor der Gäste gelang kein Treffer. Nach Ablauf der Strafe zog Boivin auf links frei durch und scheiterte knapp (29.). Wenige Sekunden später sicherte Leon Hungerecker die Scheibe hinterm eigenen Tor und spielte dann auf Boivin, der dann seinen Nebenmann Beauchemin anspielte und der Puck im leeren Tor landete zum 2:6. In der 32. Minute erhöhten die Franzosen gar auf 2:7. Beauchemin überwand Hungerecker auf der Stockhandseite eiskalt. Christian Wejse (34.) spielte quer auf Fabian Herrmann, der dann übers leere Tor semmelte. In der 38. Minute gab es dann erneut einen Fight und Will Riedell musste zwei Minuten extra absitzen. Doch diesmal überstand man die Unterzahlsituation und Justin Büsing erzielte das 3:7 nachdem er von der Strafbank kam im zweiten Versuch (40.).

Im Schlussdrittel lief Miha Verlic in der Verteidigung mit auf. Einen Schuss (42.) von der blauen Linie fälschte dann Andy Miele vorm Tor ab, doch die Scheibe ging knapp neben das Tor. Eine Minute später gab es dann Überzahl für Fischtown. Diese wurde dann mit zwei Toren genutzt und der Spielstand auf 5:7 verkürzt. Christian Wejse (43.) und Jan Urbas (44.) erzielten die beiden Treffer. Doch die Gäste erhöhten dann in der 47. Minute auf 8:5 durch einen Treffer von Grossetete im Konter durch die Schoner von Leon Hungerecker. Auf der Gegenseite konnte Bennet Roßmy die Scheibe bei einem Abfälscher vorm Gehäuse nicht im Netz unterbringen (48.). Eine weitere Strafe für die Pinguins blieb torlos durch die Gäste und so verrinnen die Sekunden. Topscorer Leclerc setzte sich im Eins-gegen-Eins durch, doch er konnte den Torwart nicht überwinden. Nun gilt es schnell das Ergebnis abzuhaken und sich auf das Spiel am Sonntag gegen Rauma vorzubereiten.

Aufstellung Fischtown Pinguins:

Tor: Hungerecker, Gudlevskis

Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bruggisser, Rausch – Jensen, Riedell

Angriff: Urbas – Jeglic – Verlic, Roßmy – Miele – Görtz, Krämmer – Friesen – Mauermann, Kinder – Wejse – Herrmann, Büsing

Autor: Fischtown Pinguins