6:1 Heimerfolg für die Pinguins – Serie verkürzt

31. März 2026

Mit 6:1 gewinnen die Pinguins Spiel vier und verkürzen die Serie auf 1:3. Damit geht es am Donnerstag in Mannheim mit Spiel 5 weiter, wo die Pinguins erneut couragiert zu Werke gehen müssen und sich durch die Undiszipliniertheit der Adler nicht provozieren lassen dürfen. Mit einigen Umstellungen im Line-Up und einem Wechsel auf der Torhüterposition wurde zudem tatktisch einiges umgestellt, was am Ende den Unterschied ausmachte.

Zu Beginn des Spiel waren die Pinguins erstmal auf Defensive bedacht und verteidigten die eigene Zone. In der 4. Minute versuchte erst Akito Hirose per verdecktem Schuss sein Glück und wenig später war Jan Urbas per Onetimer zur Stelle. Beide Male war jedoch Franzreb auf dem Posten und parierte. Leon Hungerecker war dann mit einem guten Save gegen O`Donnell zur Stelle, der am langen Pfosten per Tip-In sein Glück versuchte (4.). Verteidiger Gawanke (6.) rückte dann in den Slot auf und zog aus dem Slot ab, aber das Tor der Pinguins war vernagelt. In der Folge gab es Powerplay für Fischtown. Erst mit Ablauf der Strafe gab es die größte Chance bis hierher für Christian Wejse per Onetimer, aber erneut kein Durchkommen. Dann zog direkt Colt Conrad eine Strafe und das Penaltykilling brachte die zwei Minuten von der Uhr. Ein Schuss von Worge Kreu (12.) wurde durch einen Abfälscher gefährlich, doch Leon Hungerecker parierte sicher. Quasi im Gegenzug verpassten erst Nico Krämmer und dann Ludwig Byström die Führung. Eine gute Parade war dann beim Tip-In von Bennett vorm Tor erforderlich (14.). Die Führung fiel dann aber für die Pinguins: Andy Miele spielte quer auf Nico Krämmer und der drückte die Scheibe über die Linie (17.). Die Pinguins ließen dann Heim im Slot aus den Augen, sein Schuss parierte aber Leon Hungerecker (18.). Im Gegenzug schoss Andy Miele knapp übers Tor aus dem Slot. Mit der knappen Führung ging es dann in die Pause.

Im Mitteldrittel eröffnete Vladimir Eminger das Drittel mit einem Rückhandschuss aus halblinker Position (22.). In der 23. Minute fiel dann der Ausgleich durch Schütz. Der Mannheimer Stürmer stocherte die Scheibe aus kurzer Distanz über die Linie. Doch die Pinguins ließen sich nicht beirren und kämpften weiter. Akito Hirose scheiterte mit einem Schuss aus dem Slot nach Zuspiel von Ziga Jeglic (24.). Doppelchance dann für die Adler in der 26. Minute: Gawanke aus halblinker Position und O`Donnell aus dem Slot konnten Leon Hungerecker jedoch nicht überwinden. Nino Kinder traf dann auf der Gegenseite nur den Torwartschoner nach Zuspiel von Phillip Bruggisser. Die erneute Führung fiel dann durch Akito Hirose: der Verteidiger versenkte die Scheibe per Handgelenkschuss aus dem Slot in die Maschen (29.). Und die Pinguins machten druckvoll weiter und erarbeiteten sich Chance um Chance. Schließlich traf Matthew Abt per Schuss unter die Latte zum 3:1 (32.). Nur zwei Minuten später erzielte dann Colt Conrad das vierte Tor bei angezeigter Strafe mit einem Schuss ins freie Tor am langen Pfosten wartend. Das zweite Powerplay gab es dann in der 36. Minute für die Pinguins. Allerdings diesmal erneut ohne Torerfolg. Colt Conrad konnte dann aus kurzer Distanz die Scheibe nicht an Franzreb vorbeibringen (39.). 1:20 vor Drittelende kassierte C.J. Smith noch eine Strafe für Stockschlag. Hier konnten die restlichen 80 Sekunden schadlos überstanden werden.

Zum Pausenpfiff hat sich Dallas Eakins noch eine zweiminütige Bankstrafe eingehandelt, so dass es vier gegen vier im Schlussdrittel weiterging. Bereits nach 21 Sekunden ertönte erneut die Torsirene. Diesmal bugsierte Nico Krämmer den Rebound nach Andy Mieles Schuss über die Torlinie zum 5:1. Trainer Eakins so scheinbar noch die Chance das Spiel zu drehen und nahm bei Bully in der offensiven Zone den Torwart vom Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers. Doch die Rechnung ging nicht auf und Phillip Bruggisser beförderte die Scheibe über die Bande ins Tor zum 6:1. Eine Minute später verzog Christian Wejse knapp im Zwei-auf-Eins Konter. C.J. Smith bekam dann eine weitere Strafe zugesprochen (47.), doch auch diesmal konnte das Powerplay der Adler nicht zuschlagen. Colt Conrad scheiterte dann mit einem guten Schuss aus halblinker Position, den Franzreb hielt (51.). Andy Miele kassierte dann für unsportliches Verhalten eine zehnminütige Strafe und konnte dann in die Kabine. Eine unschöne Situation gab es dann in der 55. Minute: Esposito fuhr völlig unnötige in Torhüter Leon Hungerecker und daraus entwickelte sich eine heftige Auseinandersetzung mit der Folge, dass es vier Minuten Powerplay für Bremerhaven gab. Die Minuten nahmen die Pinguins von der Uhr und es gab kurz vor Ende erneut Strafen auf beiden Seiten. Die Gäste verhielten sich als unfaire Verlierer und wollten nochmal sticheln, was die Schiris aber mit einer starken Leistung unterbunden und die Unruheherde vom Eis schickten.

Aufstellung Fischtown Pinguins:

Tor: Hungerecker, Gudlevskis

Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Jensen, Bruggisser – Hirose, Rausch – Bettahar

Angriff: Urbas – Jeglic – Verlic, Krämmer – Miele – Smith, Kinder – Wejse – Conrad,  Herrmann – Friesen

Autor: Fischtown Pinguins