6:1 Heimerfolg gegen Dresden – Playoffs am Dienstag gegen Nürnberg

15. März 2026

Vor ausverkaufter Eisarena gewinnen die Pinguins ihr letztes Hauptrundenspiel mit 6:1 gegen die Dresdner Eislöwen. Doch durch den Sieg der Eisbären gegen München, steht nun fest, dass wir am kommenden Dienstag in der ersten Playoff-Runde auf die Nürnberg Ice Tigers treffen. Zu Beginn des heutigen Spiels gab es für Ross Mauermann eine Choreo der Fans für zehn Jahre Fischtown Pinguins. Trainer Alex Sulzer schickte heute das gleiche Line-Up wie am Freitag ins Spiel und musste somit weiterhin auf Jan Urbas und Nico Krämmer verzichten. Stürmer Justin Büsing ist indes aus Crimmitschau wieder an die Nordsee geeilt und steht der Mannschaft in den Playoffs zur Verfügung.

Die Pinguins legten offensiv gleich stark los: Vladimir Eminger (1.) feuerte gleich zu Beginn aus dem Slot ab, doch Olkinuora war zur Stelle. Die Führung viel dann in der 4. Spielminute: Akito Hirose spielte quer vors Tor und Ziga Jeglic hielt den Schläger rein und die Scheibe rutschte unterm Schoner durch. Wenige Sekunden später zogen die Gäste die erste Strafe des Spiels, doch die Pinguins konnten die Chance nicht nutzen trotz guter Abschlüsse. Mit einem Schlagschuss von Matthew Abt hatte der Dresdner Keeper keine Probleme,da er freie Sicht hatte (8.). Ein Schuss von Ludwig Byström wurde vorm Tor noch entscheidend abgefälscht, allerdings rettete der Pfosten (9.). Mit einem schönen Pass spielte Ziga Jeglic C.J. Smith am langen Pfosten an, doch der Neuzugang scheiterte am Torwart (10.). Im gleichen Wechsel war es erneut C.J. Smith im Slot, der die Scheibe übers Tor löffelte (11.). Das zweite Tor fiel dann in der 12. Minute: Vladimir Eminger hämmerte von der blauen Linie aufs Tor und Nino Kinder schob dann gekonnt den Rebound ein. Ross Mauermann setzte mit einem Pass in den Laufweg Christian Wejse in Szene, doch er wurde vorm Tor entscheidend gestört und so war die Chance vertan (16.). Der erste Torschuss der Eislöwen wurde in der 18. Minute verzeichnet und hier musste Kristers Gudlevskis im Nachfassen den Schuss von Granz festhalten. 23 Sekunden vor Drittelende zog Andy Miele noch eine Strafe, die aber keinen Gegentreffer bescherte.

Die Unterzahl zu Beginn des Mitteldrittels wurde gut verteidigt und die Gäste konnte nur zwei Schüsse aufs Gehäuse bringen. In der 24. Minute spielte Fabian Herrmann Alex Friesen im Slot an, der aber knapp verpasste. Aber wenige Sekunden später erzielte Matthew Abt per schöner Einzelaktion das dritte Tor mit einem Schuss per Rückhand unter den Giebel. Die Gäste wurde dann in der 27. Minute im eigenen Drittel lange eingeschnürt und die Scheibe lief sehr gut bei den Pinguins. Schließlich zog Akito Hirose mit der Scheibe vors Tor, doch Olkinuora hatte die Scheibe. Alex Friesen erzielte dann aber wenige Sekunden später das 4:0 nach Zuspiel von Fabian Herrmann aus dem Slot (27.). Mit der Fanghand hielt Kristers Gudlevskis dann einen Hammer von Johansson aus halblinker Position (28.). Nach Bullygewinn jagte Alex Friesen die Scheibe am langen Pfosten vorbei (29.). In der 32. Minute erzielte dann Ludwig Byström das 5:0 per Handgelenkschuss, doch die Freude war nicht sehr groß, den kurz vorher wurde Max Görtz böse am Kopf gecheckt von Verteidiger Granz, der dafür 5 Minuten plus Spieldauer bekam nach Videobeweis. Max Görtz musste nach kurzer Behandlung auf dem Eis in die Kabine. Gästetrainer Gerry Flemming wechselte in der Unterbrechung den Torwart und so kam Schwendener zum Einsatz. Die folgende Überzahl lief ohne Tor für Bremerhaven von der Uhr. In der 38. Minute gab es das erneut Powerplay für die Gäste, da Rayan Bettahar auf die Strafbank musste. Aber auch hier wurde gut verteidigt und die Zeit verstrich. Wenige Sekunden vor Drittelende schoss C.J. Smith mit einem Gewaltschuss knapp am Tor vorbei.

Im Schlussdrittel schalteten die Pinguins einen Gang runter und verwalteten das Spiel. Die Dresdner hatten gleich in der b41. Minute eine gute Torgelegenheiten durch Bouma auf halbrechts, doch sein Schuss konnte Kristers Gudlevskis parieren. Mit einem schönen Pass aus der Ecke setzte C.J. Smith Miha Verlic vorm Tor ein, doch Schwendener parierte aus kurzer Distanz (44.). Gegen Bouma musste dann Kristers Gudlevskis erneut einen guten Save auspacken, als der Stürmer sich durch die Mitte durchtankte aber vergab (49.). Den sechsten Treffer des Spiels erzielte dann Rayan Bettahar mit einem gezielten Handgelenkschuss nach Zuspiel von Christian Wejse (51.). Der Verteidiger war es nur vier Minuten später mit einer Einzelaktion, die er aber aus dem Slot nicht verwerten konnte. In den Schlussminuten drückten die Gäste und kamen so zu ihrem Ehrentreffer durch Verteidiger McCrea, den Kristers Gudlevskis nicht sehen konnte (58.). Eine Minute vor Ende hätte sogar der zweite Treffer für die Eislöwen fallen können, doch zweimal war kein Durchkommen bei den Schüssen von Fox und Johansson.

Ab 18 Uhr startet dann heute der Vorverkauf für das Playoff-Spiel am Dienstag gegen die Nürnberg Ice Tigers um 19:30 Uhr. Die Karten nur Online über unseren Ticketshop auf der Homepage und ab morgen an den bekannten Vorverkaufsstellen solange vorhanden.

Aufstellung Fischtown Pinguins:

Tor: Gudlevskis, Hungerecker

Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch

Angriff: Smith – Jeglic – Verlic, Görtz- Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Herrmann,  Jensen – Wejse – Mauermann

Autor: Fischtown Pinguins