Fischtown Pinguins trotz Verletzungssorgen siegreich gegen Frankfurt

4. Oktober 2026

Die Fischtown Pinguins Bremerhaven setzen am heutigen Nachmittag für ihre Organisation und Ihre zahlreiche Fangemeinde an der Unterweser ein Ausrufezeichen: Trotz erheblicher personeller Engpässe setzte sich das Team von Cheftrainer Alex Sulzer nach einem intensiven Spiel verdient gegen die Löwen Frankfurt durch. Auch der verletzungsbedingte Ausfall von Nico Krämmer, der die ohnehin angespannte Personallage bei den Seestädtern auf nur noch zehn einsatzfähige Stürmer verknappte, konnte den Offensivdrang der Hausherren im Auftaktdrittel nicht bremsen.

Die Bremerhavener erwischten einen Start nach Maß: Bereits nach 31 Sekunden bedienten C.J. Smith und Akito Hirose den mitgeeilten Nino Kinder, der Frankfurts KHL-erfahrenen Schlussmann Adam Scheel früh zur 1:0-Führung überwand. In der Folge blieben die Pinguins die spielbestimmende Mannschaft und erarbeiteten sich ein optisches Übergewicht. Die Gäste aus Hessen fanden mit zunehmender Spieldauer besser in die Begegnung, blieben vor dem Gehäuse von Kristers Gudlevskis jedoch zunächst ohne die letzte Durchschlagskraft. Die beste Gelegenheit für die Mannschaft von Löwen-Coach Tom Pokel ergab sich in der 18. Spielminute, als Brandon Biro aus aussichtsreicher Position nur knapp am Ausgleich vorbeistrich.

Auch im zweiten Spielabschnitt dominierten die Hausherren über weite Strecken das Geschehen. Nachdem Akito Hirose und Colt Conrad in der 24. Minute noch scheiterten, vergab Christian Wejse nur eine Zeigerumdrehung später bei eigener Unterzahl (Nicholas Jensen verbüßte eine Zweiminutenstrafe) im Breakaway das verheißungsvolle 2:0. Die mangelnde Chancenverwertung der Seestädter bestraften die Frankfurter in der 33. Minute prompt.  Nach Vorarbeit von Markus Schweiger vollendete Adam Brace zum aus Sicht der Sulzer Schützlinge ärgerlichen 1:1-Ausgleich. Die Antwort der Seestädter ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Noch vor der zweiten Drittelpause stellte Akito Hirose – nach starker Vorarbeit von Colt Conrad und Alex Friesen – den alten Abstand wieder her und traf zur verdienten 2:1-Führung.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein offener und von hoher Intensität geprägter Schlagabtausch. Zwar blieben weitere Treffer auf der Anzeigentafel aus, doch die Partie hielt ihre Spannung bis zum letzten Wechsel. Am Ende behaupteten die Fischtown Pinguins den knappen Vorsprung leidenschaftlich und sicherten sich drei verdiente Zähler. Die Bremerhavener bewiesen damit einmal mehr, dass sie verletzungsbedingte Rückschläge durch geschlossenen Teamgeist und taktische Disziplin kompensieren können.

Aufstellungen:

Fischtown Pinguins: Tor: Gudlevskis, Hungerecker, Strasen; Verteidigung: Hirose, Bruggisser; Byström, Eminger; Abt, Jensen; Sturm: Tuomie, Friesen, Verlic; Kinder, Miele, Smith; Conrad, Wejse, Görtz; Reinwald;

Trainer: Alexander Sulzer,  Assist: Marian Bazany

 

Löwen Frankfurt: Tor:  Scheel, Brenner; Verteidigung:  Abeltshauser, Krupp; Matushkin, Bidoul; Joyaux, Kose F.; Van Calster; Sturm: Romano, Biro, Glover; Uba, Wedman, Wagner; Brace, Pfaffengut, Kose T.; Uher, Dunham, Schweiger;

Trainer: Tom Pokel,  Assist: Emil Rasmussen;

 

Endergebnis: 2:1 (1:0/1:1/0:0)

 

Tore:

1:0 (00:31) Kinder, Hirose, Smith; EQ

1:1 (32:42) Brace, Schweiger; EQ

2:1 (34:33) Hirose, Conrad, Friesen; EQ

 

Strafen:  Bremerhaven:    8    Frankfurt:   6

 

Schiedsrichter:  HSR:   Martin Frano, Marius Wölzmüller; LM:  Dr. Kai Jürgens, Tobias Treitl

 

Zuschauer:  4367