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Zwei die es wissen wollen

11. Juli 2022

Mit den heute bekannt gegebenen Verpflichtungen des jungen Deutsch-Amerikaners Gregory Kreutzer und des „Kölsche Jung“ Nick Aichinger haben die Fischtown Pinguins ihre diesjährigen Transferaktivitäten in der Defensive abgeschlossen.

Kein geringerer als „Professor“ Igor Larionow, seit 1997 Mitglied im Triple Gold Club, hatte zu Beginn der letzten Spielzeit den 21 jährigen Linksschützen Kreutzer mit seiner Aussage: „Ich würde ihn als Trainer sofort in die KHL holen“, ein Zeugnis ausgestellt, das auch den Fischtown Pinguins alle Zweifel nahm, dem jungen Verteidiger den Weg nach Europa zu ermöglichen. In der Seestadt war man bereits nach der Vorbereitung und den absolvierten Spielen in der CHL vom Können des ambitionierten Defensivspielers überzeugt, wollte dem Spieler aber die notwendige Zeit geben, um sich an das raue Klima im Profibereich zu gewöhnen.  „Gregory sollte mit Bedacht an den Kader herangeführt werden und fand in Crimmitschau, vor allen Dingen durch die Unterstützung von Alex Sulzer den idealen Nährboden, um seine ersten Schritte im Profibereich erfolgreich zu gehen“, meint Alfred Prey, Teammanager der Pinguins. Trainer Thomas Popiesch: „Natürlich war im letzten Jahr der Sprung von der QJMHL in die CHL schon etwas ungewöhnlich und herausfordernd aber wir waren alle sehr überrascht, mit welcher Ruhe und Professionalität Gregory diese Herausforderung meisterte. Umso mehr freuen wir uns jetzt, wenn Gregory nach einem Jahr Lehrzeit an den Wilhelm-Kaisen-Platz zurückkommt und uns in dieser mit Sicherheit sehr schwierigen Saison unterstützen kann.“ Kreutzer freut sich auf sein Déjàvu in der Seestadt . „Natürlich freue ich mich zunächst, dass mir der Klub, der mir in der letzten Spielzeit den Sprung über den großen Ozean ermöglicht hat, nun die Gelegenheit gibt, das schon damals in mich gesetzte Vertrauen zurückzahlen zu dürfen.  Ich weiß, dass ich nur mit Ehrgeiz, Fleiß und Können dieses Vorhaben bewältigen kann, aber ich werde mein Bestes geben.“

Sein Bestes geben will auch Nick Aichinger. Der 22jährige „Kölsche Jung“ wurde auf der Lizenzliste der Seestädter bereits in der letzten Spielzeit mit einer Förderlizenz der Hannover Indians geführt und erhält mit Saisonbeginn zunächst einen Einjahresvertrag. Der körperlich robuste Linksschütze hat das Eishockeyspiel in Köln bei den dortigen Haien gelernt, wo er sich als Kapitän der U20 nach der Saison 19/20 verabschiedete, um in Niedersachsen, bei den „Großstadt Indianern“ den Einstieg ins Profigeschäft zu wagen. Besonders in der letzten Spielzeit fiel den Pinguins der 180cm große und 83kg schwere Verteidiger auf. Durchsetzungsfähig, mit Spielwitz und Übersicht ausgestattet bot er sich bei den Pinguins schon Mitte letzter Spielzeit für eine Förderlizenz an, die jetzt in ein festes Engagement umgewandelt wurde. Natürlich wird Nick einen Großteil der Spiele zunächst in Hannover bestreiten, aber er soll zum festen Bestandteil des DEL-Ligisten gehören und nur an den Wochenenden an die Leine reisen. Popiesch: „Nick hat mir bei seinen Trainingsauftritten hier in Bremerhaven sehr gut gefallen. Er ist ehrgeizig, hat keine Angst und jede Menge Talent. Da wollen wir doch einmal sehen, wie wir dessen Weiterentwicklung vorantreiben können.“ Ähnlich äußerst sich auch Alexander Sulzer, rechte Hand von Thomas Popiesch und vor allen Dingen für die Defensive zuständig: „Ich habe von dem, was ich bisher gesehen und gehört habe, einen guten Eindruck von Nick. Ich freue mich darauf, gerade junge Spieler auf deren Weg zur Professionalität begleiten zu dürfen. Wir werden beide Spaß haben!“ Spaß will natürlich auch Nick Aichinger, aber der stellt vor allen Dingen sein Ziel in den Mittelpunkt: „Natürlich freue ich mich, dass man mir hier in Bremerhaven diese Chance gibt, aber ich kann schon jetzt versprechen, dass ich mit beiden Händen zupacken werde. Ich will DEL Spieler werden und das werde ich beweisen!“

Beide Akteure werden zu Saisonbeginn hier am Wilhelm-Kaisen-Platz ihre Zelte aufschlagen. Während Gregory Kreutzer mit seiner schon bekannten Rückennummer #15 auflaufen darf, will Aichinger mit der #3 auf sich aufmerksam machen.

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