Auswärtsspiel bei den Wild Wings – Pinguins wollen in die Erfolgsspur
Zum letzten Auswärtsspiel vor Weihnachten müssen die Fischtown Pinguins die knapp 800 Kilometer lange Auswärtsfahrt nach Schwenningen aufnehmen. Auftaktbully in der Helios Arena ist um 19:30 Uhr. Während die Pinguins nun zwei Niederlagen in Folge kassierten und damit das zweite Wochenende ohne Punkt blieben, kassierten die Wild Wings gar sechs Niederlagen am Stück und sind damit auf Platz 10 in der Tabelle abgerutscht. Die Niederlagenserie begann am 5. Dezember mit der Heimniederlage der Schwenninger gegen die Pinguins mit 2:6. Bisher konnten die Nordlichter beide Saisonvergleiche für sich entscheiden.
Großen Anteil daran, dass Schwenningen dennoch häufig lange im Spiel bleibt, hat Torhüter Joachim Eriksson. Der Schwede präsentiert sich erneut in starker Form und ist mit einer Fangquote von 91,64 Prozent aktuell Achter der DEL-Torhüterstatistik – ein echter Rückhalt für sein Team. In der Offensive ruhen die Hoffnungen vor allem auf den beiden Stürmern Tyson Spink und Kyle Platzer, die mit jeweils 18 Punkten die interne Scorerliste anführen. Spink ist mit zwölf Treffern zudem erfolgreichster Torschütze der Wild Wings. In der Defensive überzeugt Verteidiger Eric Martinsson, der mit 14 Punkten nicht nur bester Abwehrspieler seines Teams ist, sondern mit einem Plus-Minus-Wert von +5 auch insgesamt der beste Spieler der Schwenninger in dieser Kategorie. Mit einer Schusseffizienz von lediglich 9,31 Prozent rangiert Schwenningen ligaweit auf Platz 13, zudem verfügen die Wild Wings mit 26,23 Prozent über den geringsten Puckbesitz aller 14 DEL-Teams. Hinzu kommen mit durchschnittlich 12,06 Strafminuten die zweithöchsten Strafzeiten der Liga – ein Faktor, den die Pinguins konsequent ausnutzen wollen.
Die Fischtown Pinguins reisen allerdings mit erheblichen Personalsorgen in den Schwarzwald. Neben den Langzeitverletzten Kristers Gudlevskis und Nicholas Jensen müssen Cheftrainer Alex Sulzer und sein Team auch auf Christian Wejse und Max Görtz verzichten. Seit gestern steht zudem fest, dass Youngster Bennet Roßmy nach seiner Verletzung im Spiel gegen München ebenfalls ausfällt. Die Pinguins werden somit erneut mit kurzer Bank antreten müssen. Trotzdem gibt es auch positive Entwicklungen im Bremerhavener Lager. Mit inzwischen 22 Punkten ist Ziga Jeglic zum Topscorer der Pinguins avanciert, seine Nebenleute Miha Verlic und Jan Urbas haben jeweils ebenfalls die Marke von 20 Punkten erreicht und sorgen für offensive Durchschlagskraft. Defensiv ragt Rayan Bettahar heraus: Mit einem Plus-Minus-Wert von +13 belegt der Verteidiger ligaweit Rang 18. Zudem funktionierte zuletzt auch das Überzahlspiel wieder besser – beim Spiel gegen München erzielten die Pinguins zwei Powerplay-Treffer. Ein Wermutstropfen der vergangenen Niederlagen war jedoch, dass die entscheidenden Gegentreffer jeweils im Schlussdrittel fielen. Genau hier soll in Schwenningen angesetzt werden, um über 60 Minuten konsequent und diszipliniert aufzutreten.
Mit einem Auswärtssieg wollen die Fischtown Pinguins den Anschluss an die Top sechs der Tabelle verkürzen und zugleich den Abstand auf einen direkten Konkurrenten im Rennen um die Playoff-Plätze weiter vergrößern. Die Voraussetzungen sind schwierig – die Zielsetzung ist dennoch klar.
| Fischtown Pinguins |
|
Schwenninger Wild Wings |
| 7 |
Tabellenplatz |
10 |
| 47 |
Punkte |
40 |
| +1 |
Tordifferenz |
-10 |
| 19,39% |
Powerplay |
18,75% |
| 73,12% |
Unterzahl |
78,13% |
| Ziga Jeglic |
Topscorer |
Tyson Spink |
| 22 Punkte |
|
18 Punkte |
Autor: Fischtown Pinguins