Auch das vierte Spiel der laufenden Saison gewinnen die Fischtown Pinguins gegen die Eisbären Berlin in der Haupstadt mit 3:1. Heute fehlten erneut Nico Krämmer und Jan Urbas verletzt im Line-Up. Stürmer Justin Büsing war für Kooperationspartner Crimmitschau im Einsatz. Somit lief die Mannschaft in gleicher Konstellation wie am Freitag auf. Die Hausherren verzweifelten an Kristers Gudlevskis, der 34 Schüsse parierte. Zudem stand die Defensive erneut sicher und auch das Penaltykilling war stark.
In den Anfangsminuten kam Fischtown gut ins Spiel und hatte bereits nach wenigen Sekunden den ersten Schuss aufs Tor der Gastgeber. Miha Verlic zog einfach mal von der blauen Linie ab, den Stettmer im Nachfassen festhielt. Auf der Gegenseite zog Top-Torschütze Kirk aus dem hohen Slot ab, den Kristers Gudlevskis festhielt (2.). Nach dem folgenden Bully schoss Nino Kinder die Führung für die Pinguins nach Zuspiel von Fabian Herrmann. Der Stürmer konnte die Scheibe ungestört am Schoner über die Linie bringen (2.). In der Folge kamen dann die Eisbären besser ins Spiel und Kristers Gudlevskis bekam einiges zu tun. Insbesondere das erste Powerplay (6.) brachte viele Schüsse für die Hauptstädter, doch die Defensive stand stabil. In der 10. Minute gab es einen Scheibenverlust der Pinguins und so ergab sich die Gelegenheit für Ronning aus dem Slot und wenige Sekunden später noch eine Doppelchance für Eder und Noebels, die aber alle Kirsters Gudlevskis nicht überwinden konnten. Direkt in die Druckphase fiel dann der zweite Treffer für Bremerhaven. Neuzugang C.J. Smith startete an der eigenen blauen Linie und vollendete eiskalt (13.). Der Anschlusstreffer fiel dann bei angezeigter Strafe durch Pföderl, der ins leere Tor einschieben konnte, da die Eisbären schnell vorm Tor quer spielten und der Torwart aus der Position war (15.). In der 16. Minute dann Powerplay für Bremerhaven, dass trotz guter Gelegenheiten nicht genutzt werden konnte. Nach Ablauf der Strafe setzte sich Nino Kinder im Eins-gegen-Eins durch und zog vors Tor, konnte aber diesmal die Scheibe nicht an Stettmer vorbeibringen (18.).
Torhüter Stettmer hatte gleich zu Beginn des Mitteldrittels Probleme mit einem Schuss von Ludwig Byström von der blauen Linie (21.). In der 23. Minute gaben die Schiedsrichter eine 5 Minuten Strafe plus Spieldauer für Christian Wejse, der in Mik in der neutralen Zone reinfuhr. Dabei konnte der Däne dem Gegenspieler nicht ausweichen und so kam es zum Zusammenprall, der dann mit einer großen Strafe belegt wurde. Bergmann auf Seiten der Eisbären zog eine kleine Strafe, so dass der Meister nach Ablauf der Strafe drei Minuten Powerplay hatte. Hier stand das Penaltykilling sehr gut und Kristers Gudlevskis zeichnete sich mehrmals mit starken Paraden aus. Andy Miele starte auf der rechten Seite durch und verzog denkbar knapp aus kurzer Distanz (30.). In der 31. Minute stand Noebels vorm Tor frei und scheiterte am Torhüter und Ludwig Byström rettete die Bogenlampe aus der Luft. Im Nachfassen konnte Kristers Gudlevskis dann die Scheibe nach Schuss von Vellieux aus dem Slot festmachen (32.). In der 33. Minute gab es dann das zweite Powerplay für Bremerhaven, das Miha Verlic zum 3:1 nutzte nach Zuspiel von Colt Conrad (34.). Die Hausherren drückten anschließend weiter in der Offensive, doch Eder (36.) aus kurzer Distanz und Hördler (37.) mit einem Abfälscher hatten kein Glück. Colt Conrad foulte dann Müller im Drittel der Berliner abseits des Spielgeschehens und bekam hierfür eine kleine Strafe. Das Penaltykilling stand aber erneut stark und so ging es mit der Zwei-Tore-Führung in die Pause.
Im Schlussdrittel merkte man beiden Teams die hohe Intensivität des Spiels an in den Aktion im Spiel. Nino Kinder (42.) zog vors Tor und konnte die Scheibe nicht an Stettmer vorbeibringen. Den Rebound bekam Matthew Abt im Slot, doch die Scheibe wurde ins Fangnetz abgefälscht. Glück hatten dann die Pinguins, als Vikingstad vorm Tor abfälschte, die Scheibe das Tor aber verfehlte (45.). Pföderl schoss dann mal von der blauen Linie (46.), der dann erneut sichere Beute vom Goalie war. Eine weitere Parade zeigte Kristers Gudlevskis gegen Lancaster aus dem Slot (48.). In der 52. Minute gab es das nächste Powerplay für Bremerhaven. Hier fälschte Colt Conrad vorm Tor gefährlich ab, aber Stettmer war zur Stelle (53.). Die größte Chance des Schlussdrittels hatte C.J. Smith mit einem Alleingang aufs Berliner Tor, doch diesmal machte der Torwart zu und parierte. 3:24 vor Spielende zog Serge Aubin den Torwart und riskierte alles, aber die Pinguins verteidigten stark und brachten das Spiel über die Zeit.
Aufstellung Fischtown Pinguins:
Tor: Gudlevskis, Hungerecker
Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch
Angriff: Smith – Jeglic – Verlic, Görtz- Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Herrmann, Jensen – Wejse – Mauermann
