Am morgigen Mittwoch empfangen die Fischtown Pinguins am 48. Spieltag der PENNY DEL die Straubing Tigers. Auftaktbully ist um 19:30 Uhr in der Eisarena Bremerhaven. Nach dem wichtigen Auswärtssieg bei den Eisbären Berlin haben die Pinguins vorzeitig das Ticket für die Playoffs gelöst und gleichzeitig Platz sechs gefestigt. Der direkte Verfolger aus der Hauptstadt konnte auf Distanz gehalten werden – nun soll mit einem weiteren Heimsieg der nächste Schritt in Richtung Viertelfinale gemacht werden. Die Gäste aus Niederbayern präsentierten sich nach der Olympiapause in starker Verfassung. Drei Siege aus drei Spielen sprechen eine deutliche Sprache: In Berlin und bei den Adler Mannheim gab es jeweils knappe 3:2-Auswärtserfolge, ehe zu Hause die Grizzlys Wolfsburg mit 4:0 bezwungen wurden. Auch der direkte Vergleich spricht bislang für die Tigers – alle drei bisherigen Saisonduelle gingen an Straubing. Diese Serie wollen die Pinguins nun beenden.
Ein Schlüsselspieler in der Defensive der Tigers ist Marcel Brandt, der mit 39 Scorerpunkten der drittbeste Verteidiger der Liga ist. Besonders im Powerplay ist der Verteidiger brandgefährlich und kommt bereits auf 16 Saisontore. In der Offensive führt Nicholas Halloran das Team an: Der US-Boy steht bei 52 Punkten aus 46 Spielen und ist mit 20 Treffern zugleich bester Torschütze der Niederbayern. Im Tor überzeugte zuletzt Florian Bugl mit einem Shutout gegen Wolfsburg. Der junge Goalie kommt bislang jedoch erst auf 13 Saisoneinsätze. Seine Statistiken (89,29 % Fangquote, 2,89 Gegentore) liegen knapp hinter denen von Stammtorhüter Henrik Haukeland, der mit 90,29 % Fangquote und 2,42 Gegentoren zu den besten Torhütern der Liga zählt. Mit aktuell 92 Punkten rangieren die Straubing Tigers auf Platz drei, punktgleich mit den Adler Mannheim. Im Kampf um das Heimrecht im Viertelfinale lauern zudem der EHC Red Bull München (90 Punkte) und der ERC Ingolstadt (88 Punkte).
Die Pinguins wollen im Saisonendspurt an ihre zuletzt starken Leistungen anknüpfen. Dabei zeigte insbesondere Kristers Gudļevskis, dass er einer der Top-Torhüter der Liga ist und in engen Spielen den Unterschied machen kann. Cheftrainer Alex Sulzer hofft zudem auf die Rückkehr von Stürmer Nico Krämmer, der zuletzt zweimal verletzt pausieren musste. Bei Kapitän Jan Urbas deutet hingegen weiterhin vieles auf einen Ausfall hin. Positiv entwickelte sich zuletzt die Arbeit der Special Teams: Vor allem das Penaltykilling agierte wieder sehr stabil – ein wichtiger Faktor mit Blick auf die bevorstehenden Playoffs. Neuzugang C. J. Smith steigerte sich beim Sieg in Berlin nochmals und belohnte sich mit einem Treffer, was unterstreicht, dass er keine lange Eingewöhnungszeit benötigt. Verbesserungsbedarf gibt es dagegen im Powerplay: Mit sieben Gegentoren in eigener Überzahl haben die Pinguins ligaweit die zweithöchste Anzahl an Shorthanded-Gegentreffern kassiert – das soll im Endspurt unbedingt abgestellt werden.
Mit der Unterstützung der eigenen Fans in der Eisarena will Bremerhaven am Mittwoch einen weiteren wichtigen Sieg einfahren und den positiven Trend fortsetzen. Spannung ist in jedem Fall garantiert.
| Fischtown Pinguins | Eisbären Berlin | |
| 6 | Tabellenplatz | 3 |
| 74 | Punkte | 92 |
| -1 | Tordifferenz | +36 |
| 21,53% | Powerplay | 21,48% |
| 75,74% | Unterzahl | 79,72% |
| Ziga Jeglic | Topscorer | Nicholas Halloran |
| 34 Punkte | 52 Punkte |
