Am 37. Spieltag der PENNY DEL sind die Fischtown Pinguins beim Aufsteiger Dresdner Eislöwen gefordert. Auftaktbully der Partie ist am Dienstag um 19:30 Uhr in der JOYNEXT Arena. Die Mannschaft von Trainer Alex Sulzer reist mit breiter Brust nach Sachsen. Mit zuletzt vier Siegen in Folge konnten die Pinguins ihren 6. Tabellenplatz festigen und den Rückstand auf Rang fünf auf acht Punkte verkürzen. Ziel ist klar: Die Erfolgsserie soll weitergehen, um sowohl den Abstand zu Platz sieben zu wahren als auch weiter Druck auf die Top-Fünf auszuüben. Die Dresdner Eislöwen erlebten zuletzt bewegte Tage. Zwar gelang dem Aufsteiger zu Jahresbeginn ein Achtungserfolg mit einem 5:2-Auswärtssieg in Mannheim, am gestrigen Sonntag folgte jedoch eine deutliche 1:8-Heimniederlage gegen Tabellenführer Köln.
Bereits am 27. November trennten sich die Verantwortlichen von Trainer Niklas Sundblad. Auch Sportdirektor Matthias Roos ist nicht mehr für die sportlichen Belange des Clubs zuständig, unterstützt den Standort jedoch weiterhin in administrativen Aufgaben. Neuer Cheftrainer der Sachsen ist der 59-jährige Gerry Flemming, assistiert von Craig Streu. Zudem wurde gestern bekanntgegeben, dass Jens Baxmann ab sofort das Amt des Sportdirektors übernimmt.
Mit 22 Punkten aus 37 Spielen belegen die Eislöwen aktuell den 14. Tabellenplatz und haben bereits 13 Zähler Rückstand auf Platz 13. Die Zahlen unterstreichen die Schwierigkeiten des Aufsteigers: Mit 75 erzielten Toren stellt Dresden die harmloseste Offensive der Liga, bei 153 Gegentoren zudem die anfälligste Defensive. Auch die Schusseffizienz von 8,25 Prozent ist ligaweit der niedrigste Wert. Im Tor kam bislang überwiegend Juho Olkinuora zum Einsatz (18 Spiele, 87,88 % Fangquote, 3,81 Gegentore). Janick Schwedener stand 13-mal zwischen den Pfosten (88,77 %, 3,64 Gegentore). Im Spiel gegen Köln feierte Youngster Paul Stocker nach dem ersten Drittel sein DEL-Debüt, kassierte jedoch in 40 Minuten ebenfalls vier Treffer (81,82 % Fangquote). Topscorer der Eislöwen ist Austin Ortega mit 28 Punkten, zugleich ist er mit 16 Treffern bester Torschütze seines Teams. Punktbester Verteidiger ist der Schwede Emil Johansson (3 Tore, 11 Assists).
Die bisherigen Saisonduelle gingen allesamt an die Fischtown Pinguins – und das soll aus Sicht der Nordseestädter auch so bleiben. Personell könnte Ross Mauermann nach überstandener Erkrankung wieder eine Option sein. Im Tor ist eine Rotation denkbar: Nach sechs Starts in Folge könnte Leon Hungerecker eine Pause erhalten, sodass Julius Hudacek ausgerechnet gegen seinen Ex-Club von Beginn an zwischen den Pfosten stehen könnte. Ein weiterhin wichtiges Thema bleibt das Penaltykilling der Pinguins. Über die Saison hinweg erwies sich die Unterzahl als Problemkind, zuletzt kassierte man in jedem Spiel mindestens einen Gegentreffer bei numerischer Unterlegenheit. Gerade im Hinblick auf den Saisonendspurt liegt hier ein besonderer Fokus in der taktischen Vorbereitung. Die Ausgangslage ist klar: Die Fischtown Pinguins wollen den fünften Sieg in Serie einfahren und ihre starke Form bestätigen – die Dresdner Eislöwen hingegen hoffen, nach turbulenten Wochen für eine Überraschung zu sorgen. Spannung ist also garantiert.
| Fischtown Pinguins | Dresdner Eislöwen | |
| 6 | Tabellenplatz | 14 |
| 60 | Punkte | 22 |
| +7 | Tordifferenz | -78 |
| 20,00% | Powerplay | 17,70% |
| 75,45% | Unterzahl | 80,00% |
| Ziga Jeglic | Topscorer | Austin Ortega |
| 27 Punkte | 28 Punkte |
