Geht doch – Pinguins schlagen die Ice Tigers aus Nürnberg

16. Oktober 2026

Von Beginn an entwickelte sich eine schnelle und rassige Eishockeypartie. Zunächst gaben die Gäste aus Nürnberg den Ton an und zwangen Pinguins-Goalie Kristers Gudlevskis zu einigen starken Paraden. Mit zunehmender Spieldauer fanden jedoch auch die Hausherren besser in die Begegnung. Miele,  Bruggisser und  Friesen wie auch  Conrad setzten erste offensive Ausrufezeichen.

Es war daher nicht unverdient, dass ausgerechnet „Bruggi“ in der 8. Minute mit einem wuchtigen Schlagschuss von der blauen Linie zur Stelle war und Nürnbergs Schlussmann Luis Janett keine Chance ließ. Die Gäste aus dem Frankenland zeigten sich davon allerdings wenig beeindruckt und antworteten prompt: In der 10. Minute glich  Barrat nach Vorarbeit von McFalls und Spezia zum 1:1 aus. Bis zur ersten Drittelpause wogte die Partie munter hin und her. Sowohl  Miele als auch  Braun hatten die erneute Führung für ihre Teams auf dem Schläger, scheiterten jedoch jeweils an den stark aufgelegten Torhütern.

Den Mittelabschnitt mussten die Pinguins in Unterzahl beginnen, da  Hirose auf der Strafbank Platz nehmen musste. Dank eines konsequent agierenden Penalty-Killings überstand das Team diese Phase jedoch schadlos. Kurz darauf bot sich den Hausherren die Chance im Powerplay, als nach einer Spieldauerstrafe gegen Mageres (Check gegen Kopf und Nacken) die Gäste für fünf Minuten dezimiert wurden. Trotz dieser langen Überzahlphase und eines vergebenen Penalty-Schusses wollte den Pinguins zunächst kein Treffer gelingen.

Die lautstarke Fangemeinde des Seestadtklubs durfte dann aber in der 37. Minute doch noch jubeln: Max Görtz verwertete ein mustergültiges Zuspiel von Christian Wejse und Nicholas Jensen zur vielumjubelten 2:1-Führung für die Hausherren. Gegen Ende des Mitteldrittels drängten die Franken mit Vehemenz auf den erneuten Ausgleich, bissen sich jedoch am fehlerlosen Gudlevskis die Zähne aus.

Der Schlussabschnitt blieb zwar torlos, stand den vorherigen Minuten an Unterhaltung und Spannung jedoch in Nichts nach. Trotz größter Bemühungen auf beiden Seiten fiel kein Treffer mehr. In den Schlussminuten erreichte die Partie aufgrund der Nürnberger Offensivbemühungen noch einmal an Dramatik.

Am Ende durften sich die Schützlinge von Trainer Alexander Sulzer über hart erkämpfte drei Punkte freuen, die sie sich durch leidenschaftlichen Kampf und geschlossenen Einsatz redlich verdient hatten.

 

 

Mannschaftsaufstellungen:

Fischtown Pinguins: Tor: Gudlevskis, Hungerecker, Strasen;  Verteidigung:  Hirose, Bruggisser; Byström, Eminger;Abt, Jensen;   Sturm: Alanov, Friesen, Verlic; Washkurak, Miele, Conrad; Tuomie, Wejse, Görtz; Reinwald, Smith;

Trainer: Alexander Sulzer, Marian Bazany;

Nürnberg Ice Tigers: Tor: Janett, Treutle;  Verteidigung: Headrick, Braun; Jones, Karrer; Heigl, Weber; Sturm: Barratt, Dove-McFalls, Spezia; Magera, Cates, Heigl T.; Meireles, Bakos, Dufour; Samanski, Eham;

Trainer:  Mitch O`Keefe, Jochen Hecht;

Endergebnis:   2:1   (1:1/1:0/0:0)

Tore:

1:0 (08:54) Bruggisser, Görtz, Hirose;  EQ

1:1 (10:12) Barratt, DovMcFalls, Spezia EQ

2:1 (37:14) Görtz, Wejse, Jensen; EQ

Strafen:

Bremerhaven:      85                Nürnberg:    110

 

Schiedsrichter:

Marc Iwert, Zsombor Pálkovi;  Linienrichter: Jan Philipp Priebsch, Dr. Kai Jürgens;

 

Zuschauer: 4381