Am 27. Spieltag kommt es zum dritten Nordderby der Saison am morgigen Freitag in der Autostadt. Auftaktbully in der Eisarena Wolfsburg am Allerpark ist um 19:30 Uhr. Bisher konnten beide Teams jeweils ihr Auswärtsspiel gewinnen. Zuletzt trafen beide Teams am 26. November in Bremerhaven aufeinander, wo die Grizzlys mit 4:0 die Oberhand behielten. Beide Mannschaften hinken in der aktuellen Saison ihren Ansprüchen hinterher. Die Pinguins konnten vier ihrer letzten zehn Partien in der Penny-DEL gewinnen, während die Wolfsburger nur drei Partien erfolgreich bestreiten konnten.
Die Fischtown Pinguins treffen am Freitag auf einen starken Gegner, der besonders in den Special Teams glänzt. Wolfsburg überzeugt mit einem der besten Powerplays der PENNY-DEL (24,4 %, Platz 3) sowie einem stabilen Penaltykilling von 82,9 Prozent. Zudem erzielten die Niedersachsen bereits vier Unterzahltreffer. Offensiv ragen Matt White als bester Scorer (9 Tore, 14 Assists) und Kapitän Spencer Machacek als treffsicherster Spieler mit bereits zehn Saisontoren heraus, drei davon als Gamewinner. Herausragend am Bullypunkt agiert Center Tyler Gaudet, der insgesamt 60,2 Prozent seiner Anspiele gewinnt. Vielspieler Ethan Prow führt das Team bei der Eiszeit an (über 570 Minuten) und ist mit 18 Assists zugleich bester Vorlagengeber. In der Plus-Minus-Wertung liegt Jimmy Lambert mit +8 an der Spitze des Teams. Im Tor zeigt Dustin Strahlmeier starke Leistungen mit drei Shutouts und einer Fangquote von 90,9 Prozent. Backup Hannibal Weitzmann kommt auf 89,5 Prozent in bislang neun Einsätzen.
Nach der Halbzeit der laufenden Saison kann man mittlerweile ein kurzes Zwischenfazit treffen. Die mangelnde Effizienz bleibt – neben den defensiven Problemen – ein zentrales Thema. Zwar treffen die Pinguins nahezu genauso häufig wie in der Vorsaison (84 statt 86 Tore), doch diese Ausbeute reicht in dieser Spielzeit deutlich seltener zu Punkten, weil gleichzeitig mehr Gegentore zugelassen werden. Hinzu kommt, dass die Special Teams derzeit nicht wie gewünscht funktionieren: Im Powerplay ist das Team mit einer Quote von 18,75 Prozent auf Rang neun zurückgefallen, und auch das Penaltykilling bereitet Sorgen – mit nur 73,17 Prozent stellt es den zweitschlechtesten Wert der gesamten Liga dar. Personell muss Trainer Alex Sulzer weiterhin auf Torwart Kristers Gudlevskis und Nicholas Jensen in der Defensive verzichten. Bei Maxim Rausch und Max Görtz könnte ein Einsatz in Wolfsburg wieder möglich sein. Beide Akteure fehlten zuletzt im Line-Up der Pinguins. Wer unser Team in Wolfsburg noch kurzentschlossen unterstützen möchte, kann auf der Seite der Grizzlys Wolfsburg noch Karten bekommen. Das nächste Heimspiel findet dann am Sonntag um 14:00 Uhr gegen die Augsburg Panther statt.
Teamcheck
| Fischtown Pinguins | Grizzlys Wolfsburg | |
| 7 | Tabellenplatz | 10 |
| 42 | Punkte | 35 |
| +3 | Tordifferenz | +3 |
| 18,75% | Powerplay | 24,36% |
| 73,17% | Unterzahl | 82,86% |
| Bennet Roßmy | Topscorer | Matt White |
| 18 Punkte | 23 Punkte |
