Die Pinguins Brmerhaven gewinnen das Nordderby in einem spannenden Duell mit 5:4 am Ende. Im heutigen Spiel erhielt Leon Hungerecker den Start zwischen den Pfosten. Ansonsten gab es keine Änderungen im Line-Up zum letzten Spiel am Sonntag gegen Köln. Maxim Rausch und Max Görtz fehlten erneut verletzt. Nach einer zwischenzeitlichen 4:1 nach 20:12 Minuten wird es am Ende nochmal spannend für die Fans, doch am Ende kann des Auswärtssieg gefeiert werden.
Gleich zu Beginn des Spiels erspielten sich die Pinguins die erste Gelegenheit des Spiels: Ross Mauermann spielte auf Alex Friesen im Slot, doch Weitzmann im Tor der Gastgeber war zur Stelle (2.). Bereits in der 3. Minute gab es Powerplay für Bremerhaven, doch hier lief nichts zusammen. Stattdessen gingen die Wolfsburger nach Ablauf der Strafe mit 1:0 in Führung. Lynch (5.) fälschte einen Schuss von Martinovic unhaltbar vorm Tor ab. Kapitän Jan Urbas musste dann für ein Stockschlag in die Kühlbox (6.). Die Grizzlys nutzten diesen Vorteil jedoch nicht. Das Zweikampfverhalten war hier ein großer Nachteil für die Pinguins, die nur ein Drittel gewinnen konnten. Doch in der 11. Minute viel aus dem Nichts der Ausgleich durch Fabian Herrmann. Der junge Stürmer zog per Handgelenk einfach mal ab und Weitzmann war überrascht und ließ die Scheibe gewähren. In der Folge war dann das Momentum auf Seiten der Gastmannschaft. Fabian Herrmann spielte per Rückhand auf Colt Conrad vors Tor, doch der verpasste die Scheibe knapp. Eine Minute später war der Kanadier dann alleine durch und wurde vorm Tor gefoult und es folgte das zweite Powerplay, dass dann etwas besser lief. Allerdings fiel der zweite Treffer dann erst nach Ablauf der Strafe: Schinko und Weitzmann behinderten sich hinterm Tor, so dass Colt Conrad Nino Kinder anspielen konnte, der dann ins leere Tor einnetzte(17.). Eine Minute später zogen die Gastgeber erneut eine Strafe und im dritten Versuch klappte es dann: Alex Friesen traf per Onetimer zum 3:1 (19.).
Bereits nach 12 Sekunden im Mittelabschnitt erhöhte Miha Verlic auf 4:1 für Bremerhaven und beendete damit den Arbeitstag von Weitzmann, der für Strahlmeier Platz machte. In der gleichen Spielminute rettete Leon Hungerecker gegen den freien Lambert auf links. Ross Mauermann zog dann eine Strafe für Beinstellen (23.) und so mussten zwei Minuten in Unterzahl gespielt werden. Aber hier stand die Formation gut und ließ nichts anbrennen. Mit einem Direktschuss probierte es Jan Urbas dann nach Bullygewinn per Direktschuss (25.). Aus dem hohen Slot schoss Lambert und prüfte Leon Hungerecker (26.). Gute Gelegenheit dann für Nico Krämmer, der mit der Scheibe in den Slot zog und aus guter Position schoss aber seinen Meister in Strahlmeier fand (29.). Wenige Sekunden später musste Andy Miele auf die Strafbank und die dritte Gelegenheit nutzte dann Hayhurst nach einem schnelle Zuspiel in den Lauf mit einem Schuss durch die Schoner zum 2:4. In der Folge drückten dann die Pinguins und brachten viele Scheiben aufs Tor. Christian Wejse von der blauen Loinie (32.), Bennet Roßmy (33.) per Schlagschuss und Colt Conrad (37.) nach Zuspiel Akito Hirose verpassten den fünften Treffer. In der 38. Minute eröffnete sich für Jan Urbas die Gelegenheit, als Melchiori beim Pass der Schläger brach und der Kapitän die Scheibe im Slot übernahm aber an Strahlmeier scheiterte.
Im Schlussabschnitt lief die Scheibe auf beiden Seiten gut, aber ohne echte Torchancen. Der Anschlusstreffer fiel dann in der 43. Minute durch Gaudet. Der Stürmer zog im schnellen Umschaltspiel ins Bremerhavener Drittel und traf per Handgelenkschuss aus dem hohen Slot. Die Pinguins ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und kamen in der Folge zu guten Chancen. Colt Conrad mit einem Handgelenkschuss (46.) und sowohl Miha Verlic und Ziga Jeglic verpassten vor dem Tor (50.). Mit der Rückhand vergab Alex Friesen aus dem Slot nach Zuspiel von Colt Conrad (52.). In der 54. Minute erzielte dann Bennet Roßmy nach einer schönen Kombination über Andy Miele und Nico Krämmer den fünften Treffer. Leon Hungerecker parierte dann einen harten Schuss von Melchiori (57.) in der Schlussphase. Ein weiteres Powerplay für Bremerhaven sorgte nochmal für Entlastung zum Ende. Doch Machacek erzielte in der 59. Minute den Anschlusstreffer per Shorthander. Dabei rutschte Leon Hungerecker der Puck durch die Schoner durch. Doch am Ende brachte das Team das Spiel über die Zeit und entführt drei wichtige Punkte aus Wolfsburg.
Aufstellung Fischtown Pinguins:
Tor: Hungerecker, Hudacek
Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose
Angriff: Urbas – Jeglic – Verlic, Herrmann – Wejse – Kinder, , Mauermann – Friesen – Conrad, Krämmer – Miele – Roßmy
