Pinguins setzen Siegesserie fort – 3:1 Heimsieg gegen Nürnberg

9. Januar 2026

Mit einer starken Leistung gewinnen die Pinguins 3:1 gegen die Nürnberg Ice Tigers. Aufgrund der Wetterverhältnisse konnten leider nicht alle Zuschauer mit einem Ticket zum Spiel kommen. Heute kehrte Ross Mauermann nach seiner Erkrankung ins Line-Up zurück. Er nahm den Platz des angeschlagenen Justin Büsing in der Reihe neben Christian Wejse und Fabian Herrmann ein. Leon Hungerecker erhielt zudem den 8. Einsatz von Beginn an im Tor der Pinguins. Gegen die offensivstarken Nürnberger stand man hinten sehr stabil und in der Offensive konnte man sehr gut kombinieren.

In den Anfangsminuten dominierten die Pinguins das Spielgeschehen. Gleich in der ersten Minute hatten Ludwig Byström und Andy Miele Gelegenheiten zum ersten Treffer. Wobei Andy Miele die beste Chance hatte, er den Puck aber nicht über die Schoner von Fitzpatrick bekam. Jan Urbas verfehlte das Tor nur knapp aus dem Slot nach schönem Zuspiel von Ziga Jeglic (4.). Die Führung erzielte dann Rayan Bettahar mit einem platzierten Handgelenkschuss auf Zuspiel von Nino Kinder. Die Gäste tauchten erstmals in der 7. Minute vorm Gehäuse von Leon Hungerecker. Karrer verfehlte das Tor aber aus halblinker Position. In der Folge drückten die Ice Tigers und kamen durch Kechter zur nächsten Chance (10.). Diesmal parierte Leon Hungerecker per Stockhand den Schuss. Mit viel Tempo erzielte dann Jan Urbas den zweiten Treffer nach einer Traumkombination mit Phillip Bruggisser (15.). Eine Minute später dann Powerplay für Nürnberg: hier stand die Defensive weiterhin gut und ließ nur zwei Schüsse zu. Eine Minute vor Drittelende parierte Fitzpatrick einen satten Schuss von Jan Urbas aus dem hohen Slot.

Mit einem Megasave rettete Leon Hungerecker gleich zu Beginn des Mitteldrittels gegen Dove-McFalls, der zusammen mit Topscorer Barratt eine schöne Kombination im Zwei-auf-Eins nicht nutzen konnte. Die Pinguins ihrerseits machten offensiv weiter und ließen erstmal nichts zu. In der 23. Minute spielte Vladimir Eminger die Scheibe flach vors Tor, wo Bennet Roßmy knapp verpasste. Im folgenden Powerplay für Bremerhaven gab es dann einen schmerzhaften Treffer. Jan Urbas traf Christian Wejse unglücklich unterm Auge vorm Tor, so dass der Stürmer vom Eis musste und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Einen schönen Zwei-auf-Eins Konter vollendete Nino Kinder nach Querpass von Bennet Roßmy leider nicht. Fitzpatrick war zur Stelle und parierte (27.). Glück hatten dann die Ice Tigers, als die Scheibe Fitzpatrick durchrutschte, aber kein Bremerhavener zur Stelle war (28.). Nicht genug Druck bekam dann Nico Krämmer bei seinem Onetimer auf die Scheibe nach Musterpass von Colt Conrad (32.). Das 3. Tor fiel dann durch einen Handgelenkschuss von Matthew Abt von der blauen Linie (34.). Sein Schuss konnte Fitzpatrick durch fiel Verkehr vor seinem Kasten nicht sehen und so konnte der Verteidiger seinen 9. Saisontreffer erzielen. In der Folge kamen dann die Nürnberger gefährlich vors Tor der Pinguins: Karrer (35.) aus spitzem Winkel, Bakos aus halblinks und Ustorf (39.) per Onetimer aus dem Slot konnten Leon Hungerecker jedoch nicht überwinden.

Topscorer Barratt setzte sich im Eins-gegen-Eins durch, konnte aber die Scheibe nicht an Leon Hungerecker vorbeistecken (41.). In der Folge gab es Powerplay in dem die Konterchance der Nürnberger durch Meireles gut weggenommen werden konnte (42.). Nach Ablauf der Strafe konnten die Nürnberger im Zwei-auf-Eins kontern, doch Barratt scheiterte nach Zuspiel von Maier erneut (43.). Die Vorentscheidung hatte dann Colt Conrad auf dem Schläger: nach schönem Pass von Andy Miele aus dem eigenen Drittel war der Stürmer durch, scheiterte aber an Fitzpatrick (45.). Eine Minute später schoss Akito Hirose von der blauen Linie und der Abpraller von der Bande landete direkt auf dem Schläger von Bennet Roßmy, der den Puck aber nur zum Tor tippen konnte und so keine Gefahr war. Verteidiger Karrer versuchte es dann mal mit einem Schuss von der blauen Linie, aber ohne Erfolg (52.). In der Folge machten die Gäste Druck, aber die Pinguins standen hinten weiterhin stabil. 2:28 nahm dann der Gästecoach den Goalie vom Eis und riskierte alles. Zumindest schafften die Ice Tigers den Anschlusstreffer: Murray stocherte die Scheibe im Gewühl über die Line (59.). Der Treffer wurde nochmal per Videobeweis überprüft und gegeben. Somit wurde es 97 Sekunden vor Ende nochmal spannend, aber die Pinguins nahmen die Zeit gekonnt von der Uhr.

Aufstellung Fischtown Pinguins:

Tor: Hungerecker, Hudacek

Abwehr: Byström – Eminger, Abt – Bettahar, Bruggisser – Hirose, Rausch

Angriff: Urbas – Jeglic – Verlic, Krämmer – Miele – Conrad, Kinder – Friesen – Roßmy, Herrmann – Wejse – Mauermann

Autor: Fischtown Pinguins